Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2020/66: Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 · 52 Seiten
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Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030: Ergebnisbericht der Vernehmlassung
raum zu formulieren. Der Kanton VD weist darauf hin, dass die Bezugsjahre in diesem Kapitel anders sind als in Kapitel 4.2.1 und schlägt deshalb vor, einheitliche Bezugsjahre zu wählen.
Für die SPS sollten die Ziele ambitionierter sein und die Emissionen bei Flugreisen seien stärker zu reduzieren (auch SSV, collabhel, PA2030, PRONAT, SEXG). Der SBV-USP regt an, einen Abschnitt dem Kulturlandschutz zu widmen (auch CHBLFV). Der ETH-Rat begrüsst insbesondere die Ziele bezüglich Aktionsplan Flugreisen und weist darauf hin, dass VBE neu «Vorbild Energie und Klima» und nicht «Energie-Vorbild» heisse.
7 Zusammenarbeit und Partnerschaften
Zu diesem Kapitel werden fast ausschliesslich Wünsche im Sinne einer Konkretisierung, Verstärkung und Ergänzung geäussert.
Der Prozess der Erarbeitung und Umsetzung der Strategie müsse konkretisiert werden (AG, BE, FR, GE, LU, NW, OW, SO, SG, TG, VD) z. B. mit konkreten Verfahrensschritten (Unibe). Insbesondere seien die Kantone nicht «einzuladen», sondern zur Mitarbeit zu motivieren und es wird z. T. bedauert, dass kein offizielles Begleitgremium für die Erarbeitung eingesetzt wurde. Dabei sei das 2018 gegründete Netzwerk der kantonalen Nachhaltigkeitsfachstellen (NKNF) als wichtiger Partner der Bundesverwaltung auf der fachlichen Ebene explizit zu erwähnen (AG, BE, BS, GE, OW, SG, TG, NKNF).
Auch sei die tripartite Zusammenarbeit konkreter zu beschreiben (BE, BS, SG, TI, VS, SSV, AWS, SDSN, NKNF, collabhel, BLSUI), finanziell zu fördern (BS, NKNF) und evtl. auch gesetzlich besser zu verankern (SSV). Ähnlich der zivilgesellschaftlichen Begleitgruppe brauche es auch eine Plattform für die Kantone und Gemeinden, wie das im Entwurf erwähnte Forum Nachhaltige Entwicklung (SES, GPCH, OEKU, PRONAT).
Da der Bund in der Verantwortung stehe, seien mehr finanzielle Mittel für die Umsetzung einzuplanen bzw. konkrete Vorschläge zur Finanzierung nötig (BS, VD, SSV, SPS, ETH-Rat, AWS, AS, Helvetas, HEKS, SDSN, SES, GPCH, OEKU, WWF, PRONAT, collabhel, BLSUI, SEXG).
Generell seien die Akteure expliziter zu benennen, damit sie sich auch angesprochen fühlten (AG, GE, LU, TG, TI).
Gefordert wird auch, es dürfe keine Zusatzausgaben für die Kantone und keine Eingriffe in die kantonalen Kompetenzen geben (BPUK, AI, SBVg, swissmem).
Zur Organisation innerhalb der Bundesverwaltung wird gefordert, die Integration der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele sei zu verbessern (SGB, AS) und mit der Legislaturplanung zu verknüpfen (PA2030).
Zu den vorgesehenen Gremien wie z. B. dem Direktionskomitee werden verschiedene Vorschläge eingebracht, z. B. mehr Kompetenzen oder die Schaffung eines höheren Gremiums