Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2020/66: Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 · 52 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 39Fedlex · Ergebnisbericht
Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030: Ergebnisbericht der Vernehmlassung
lierung in diesem Sinn vorgeschlagen: «Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern» (OW).
Anderseits wird gefordert, auch die Wirtschaft müsse sich klare Ziele setzen (VD) bzw. die vorliegende Strategie solle dies tun (SPS, öbu, SEXG).
Vermisst werden verschiedene Aspekte, insbesondere:
das Thema resiliente Wertschöpfungsketten (AWS), die Verantwortung im Ausland (Unibe,
HEKS) bzw. bei Nachhaltigkeitsstandards in Handelsabkommen (CaritasCH, GPCH, OE-KU, PEYE)
Lenkungsmassnahmen und regulatorischen Rahmenbedingungen, welche die notwendige
Veränderung für eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Wirtschaftsweise fördern (COOP, suissetec, SDSN, BLSUI, PEYE, PA2030, HEKS, SEXG)
innovative Wirtschaftsmodelle (SSV), z. B. eine Strategie zur Stärkung der Corporate So-
cial Responsibility auch bei kleinen und mittleren Unternehmen (GL), die erweiterte Produzentenverantwortung (VGRS)
das Definieren von sinnvollen, mit der nachhaltigen Entwicklung vereinbaren Geschäfts-
zwecken bzw. Businessmodellen als grösster Hebel (AWS, SDSN, collabhel, BLSUI)
die Integration der Sozialpartner als Teil der Wirtschaft (TS).
Verschiedentlich wird eine Schweizer Strategie für nachhaltiges Wachstum als notwendig erachtet (SDSN, BLSUI).
5.2 Nachhaltigkeit im Finanzmarkt
Die SBVg und ähnlich auch RCH und SwissHoldings anerkennen die wichtige Rolle des Finanzsektors, unterstützen Transparenzregeln sowie eine Abstimmung mit internationalen Entwicklungen, lehnen aber Markteingriffe und finanzmarktpolitischen Massnahmen mit umweltpolitischen Zielen ab. In ähnlichem Sinn zurückhaltend äussern sich auch economiesuisse und Swissmem. Weiter werden eine ausgewogene Umsetzung (ZG) und eine Klärung der Anforderungen gemäss revidiertem CO2-Gesetz (FR) gewünscht.
Umgekehrt werden eine aktivere Rolle und konkretere Strategien gefordert, z. T. wenn nötig auch mit Regulierungen (TS, AWS, Unibe, ETH-Rat, SDSN, SES, GPCH, OEKU, SfKs, foraus, WWF, PRONAT, collabhel, FRC, BLSUI, PEYE, VKMB, UFSSG, NOE21).
Verschiedene Akteure finden, das Thema «Nachhaltigkeit im Finanzmarkt» sei wenig geeignet als Treiber und verlangen die Darstellung als Schwerpunktthema mit konkreten Zielsetzungen (OW, glp, BLSUI, PEYE).
Gefordert wird die Ergänzung um die Vermeidung unlauterer (nicht nur der «illegalen») Finanzflüsse (PA2030, AS, BLSUI, SDSN).
Bemängelt wird die zu starke Fokussierung auf Klimarisiken (SPS, AWS, SSF, foraus, FRC).