Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2021/126: Verordnungspaket Umwelt Herbst 2022 · 58 Seiten

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Verordnungspaket Umwelt Herbst 2022 Ergebnisbericht ChemRRV

• 17 TN fordern, dass Verkäufer/innen von Pestiziden eine obligatorische Weiterbildung

absolvieren müssen.

• Einzelanträge lauten:

o 1 TN fordert, dass das Studium und die Prüfung für das Erlangen der FABE während den Arbeitszeiten erlaubt sein muss und dass Materialkosten vom Arbeitgeber bezahlt werden sollen. Derselbe TN fordert weiter, dass der Arbeitsschutz gem. Arbeitsgesetz auf die Arbeitnehmenden in der Landwirtschaft ausgedehnt wird.

o 1 TN fordert, dass Pestizide, die nicht für die Privatanwendung zugelassen sind, in Verkaufslokalen nicht frei zugänglich sein und z.B. in einem separaten Bereich – analog Zigaretten – verkauft werden sollten.

o 1 TN fordert, dass beim Kauf registriert werden sollte, wer welches PSM in welcher Menge erwirbt und für welche Parzelle und Kultur dieses verwendet werden soll. Die Umsetzung dieser beiden Anliegen (Registrierung sowohl der Person sowie der Parzelle/Kultur) erwartet der TN zwingend bei der Umsetzung der Pa.Iv. 19.475 («Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren»).

o 1 TN fordert, dass frei zugängliche Produkte (ohne FABE) nur anwendungsbereit verkauft werden dürfen, da hochkonzentrierte Pestizide von Kleinanwender/innen oft massiv überdosiert verwendet würden.

43/58 054.10-00772/00002/00018/Q324-0774