Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/72: Änderung des Heilmittelgesetzes (HMG) · 70 Seiten

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5.10 Patienten- und Konsumentenschutz

IG SK begrüsst die Revision. NPSuisse begrüsst die Revision ebenfalls, insbesondere die Änderungen

zu den ATMP. Alpha-1, IG SK, MGR, NPSuisse, ProRaris, RDAF und Schweizer Selbsthilfegruppe

für Krankheiten der Hypophyse und/oder Nebennieren fordern, dass die Unterscheidung von wichtigen und unwichtigen Arzneimitteln in der Definition von Orphan drugs aufgehoben wird. FRC unterstützt die Revision, gibt jedoch spezifische Anmerkungen insbesondere zum Medikationsplan und den ATMP. SPS begrüsst die vorgeschlagenen Änderungen, sehen jedoch die Notwendigkeit zur Präzisierung einzelner Aspekte, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung und Machbarkeit der geplanten Änderungen.

SBV (Blinden- und Sehbehindertenverband) betont, wie SZBLIND, die Notwendigkeit der Barrierefreiheit im Hinblick auf digitale Dienstleistungen und fordert, dass das Thema bei dieser Vorlage berücksichtigt wird.

Fabrysuisse unterstützt die Stellungnahme von ProRaris vollumfänglich.

5.11 Universitäten und Forschung

Unimedsuisse begrüsst die Vorlage grundsätzlich und sieht, wie Insel, eine grosse Herausforderung in der Umsetzung der Digitalisierung. Uni GE schliesst sich den Ansichten des CRISP (keine Stellungnahme von CRISP erhalten) und Unimedsuisse an. SCTO begrüsst die Änderungen im Bereich der Digitalisierung sowie der ATMP, insbesondere die Hospital Exemption. Dr. B. Bugnon UniGe identifiziert mehrere Lücken in der Vorlage im Bereich der Digitalisierung.

5.12 Leistungserbringer

Insel begrüsst die Vorlage grundsätzlich und sieht, wie Unimedsuisse, eine grosse Herausforderung in der Umsetzung der Digitalisierung. UniBa begrüsst die neuen Artikel zu den ATMP. HVS befürwortet die neuen Regelungen zu ATMP und Digitalisierung, weist jedoch darauf hin, dass die Finanzierung geklärt und genügend Zeit für die Umstellung eingeräumt werden muss. KS-GR begrüsst die Digitalisierung und erwartet das Sicherstellen der B2B-Prozesse rund um das EPD. Medbase, wie VSVA, begrüsst die Regelungen zu den ATMP sowie die verpflichtende Einführung des eRezepts und des Medikationsplans. KSA haben einige Präzisierungswünsche.

Dr. JP. Robert und PSPE übernehmen die Meinung des SVM, die die Artikel zur Digitalisierung ablehnen.

5.13 Übrige

Helvecura und Public Health begrüsst die Revision. VASOS begrüsst die Revision fordert jedoch für die Geriatrie eine verbesserte Forschung zu Arzneimittel und harmonisierte Empfehlungen für den Arzneimitteleinsatz. SRK befürwortet die neuen Regelungen zu ATMP. SSR unterstützt die vorgesehenen Anpassungen zur Digitalisierung ausdrücklich. CARA unterstützt das eRezept und den Medikationsplan, ist jedoch der Ansicht, dass der Vorschlag ehrgeiziger sein muss. Ausserdem merken sie an, dass sie mit ihren klinischen und technologischen Partnern an der Entwicklung eines gemeinsamen Medikationsplans arbeiten.

5.14 Anliegen zu weiteren Themen SBV, BEBV, BVAR, LBV, SKMV, SMP, Suisseporcs, Swiss Beef und SZZV weisen darauf hin, dass

das untaugliche Verfahren der Zulassung von Antibiotika nicht behandelt wird und fordern, dass die Prioritäten neu und richtig gesetzt werden.

SSR unterstützt die Massnahmen zur Stärkung der Patientensicherheit, bemängelt jedoch, dass keine wirksamen Massnahmen zur Bekämpfung des zunehmenden Medikamentenmangels vorgesehen sind. Sie fordert ausserdem ein besserer Miteinbezug der Geriatrie. Prometerre betont, dass die Verhütung