Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten

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berufsorientierte Weiterbildung vorgesehen sind, im Vergleich zur akademischen Bildung als zu gering, wobei nachvollziehbar sei, dass aufgrund der angespannten Finanzsituation wenig Spielraum bestehe. KFMV kritisiert, der Budgetposten «Entwicklung der Berufsbildung und besondere Leistungen im öffentlichen Interesse» sei zu tief angesetzt.

AR, BCH und LCH fordern, dass die einzelnen Förderbereiche nicht gegeneinander ausgespielt werden und keine Bevorzugung eines Bereichs zulasten der übrigen Bildungsfinanzierung erfolgt und dass die Förderung der kompetitiven Forschungs- und Innovationsförderung nicht zulasten der Berufsbildungsfinanzierung geschieht. BCH und LCH betonen zudem die Wichtigkeit der ausreichenden Finanzierung von Stütz- und Förderunterricht an Berufsfachschulen oder die fachkundige individuelle Begleitung bei beruflichen Grundbildungen.

SGB und VPOD regen an, die Subjektfinanzierung auf Prüfungsgebühren und weitere Zusatzgebühren auszudehnen. Damit mehr Berufsleute ein Studium an einer höheren Fachschule absolvieren, brauche es zudem entsprechende finanzielle Anreize. sciencesindustries sieht Optimierungspotenzial in der subjektorientierten Finanzierung der höheren Berufsbildung.

H+ befürwortet die erhöhte finanzielle Unterstützung der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung (EHB) sowie den Ausbau der Infrastruktur in der Berufsbildungsforschung. Für swissmem ist der Anstieg der für die EHB vorgesehenen Mittel in Ordnung, unter der Bedingung, dass die EHB ihr Angebot konsequent nach den Bedürfnissen der Berufsbildungsakteure ausrichtet, ohne aber damit die Dienstleistungen privater Anbieter zu konkurrenzieren.

sciencesindustries begrüsst, dass der Bund neben den formalen Bildungsangeboten auch den nichtformalen Bereich mit Projektförderung unterstützt und erachtet die Einführung einer international anerkannten Berufsbezeichnung für Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung als zielführende Massnahme.

BCH unterstreicht die Herausforderung in Bezug auf die gleichwertige gesellschaftliche Anerkennung allgemeinbildender und berufsbezogener Bildungswege und deren internationale Anschlussfähigkeit.

KFMV ist der Ansicht, die Einführung der Titel Professional Bachelor bzw. Master für Abschlüsse der höheren Berufsbildung stelle einen wichtigen nächsten Schritt für die Chancengerechtigkeit darstelle. H+ sieht die Frage der ausländischen Titel für die höhere Berufsbildung nicht als zentral an, macht aber darauf aufmerksam, dass eine gleichwertige gesellschaftliche Anerkennung allgemeinbildender und berufsbezogener Bildungswege immer noch nicht erreicht sei. K-HF unterstützt, dass auf die Herausforderungen in Bezug auf die gleichwertige gesellschaftliche Anerkennung allgemeinbildender und berufsbezogener Bildungswege und deren internationale Anschlussfähigkeit sowie Verständlichkeit hingewiesen wird, vermisst in diesem Zusammenhang aber griffige Massnahmen des Bundes im BFI-Bereich zur Beseitigung dieser wachsenden Ungleichheiten.

swisstextiles bedauert die Reduktion der Kostenbeteiligung des Bundes von 26 % auf 25 % und merkt an, ein Erreichen des Ziels «Anerkennung der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung sowie der finanziellen Gleichbehandlung beider Bildungswege» sei mit der vorgesehenen bescheidenen Erhöhung nicht möglich.

SSLV beantragt verbindliche Finanzierungsmodelle und Unterstützungsgelder für Bildungsinstitutionen, die Unterstützung von Projekten, welche die Durchlässigkeit auf der Ebene zwischen Weiterbildung und Tertiärstufe für Betreuungspersonen aus dem Bereich Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) erleichtern, sowie leichter zugängliche Validierungsverfahren.

3.2.1.2 Weitere Themen und Anliegen zur Berufsbildung

apotheken-tg, apothekenverb-be, apothekenverb-bs, AVKZ-zh, BIHAM, BSAV, CLPh, DPHWunibl, IPW-ETHZ, ISPSO-unige, LAV, ONP, pharmaGenève, pharmaJura, pharmaSuisse, pharmavalais, SphF, SVPH und unisanté-unige-unil fordern eine gerechte Verteilung der benötigten Ressourcen für die Aus- und Weiterbildung der verschiedenen Gesundheitsberufe, einschliesslich des Berufs der Apothekerinnen und Apotheker. Auch soll der Entwicklung der Interprofessionalität bereits in der

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