Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten
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KFMV merkt an, dass insbesondere im Bereich Berufs- und Weiterbildung konkrete Ansätze fehlen, wie die nachhaltige Entwicklung gestaltet werden könnte. Gemäss SWR soll die BFI-Botschaft bekräftigen, dass bei den Revisionen der Sekundarstufe II der Bildung für nachhaltige Entwicklung besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Weiter wünscht SWR, dass im Rahmen der Forschungs- und Innovationsförderung die nachhaltige Entwicklung mit missionsorientierten Förderinstrumenten adressiert wird.
KFPE ist der Ansicht, dass die konkrete Umsetzung und Finanzierung einer auf die nachhaltige Entwicklung ausgerichteten BFI-Förderung weiter konkretisiert werden muss.
SWITCH regt eine explizite Erwähnung von «GreenIT» an.
3.1.3.3 Chancengerechtigkeit
GR, BFH, PHLU, SFI, swissuniversities, swissuniversities-FH ChG, UZH und wissensstadtdavos
betonen die Wichtigkeit von Forschungsaktivitäten (und -infrastrukturen) im Bereich der Chancengerechtigkeit. SP und SGGF wünschen eine Stärkung der Forschung zu Chancengerechtigkeit und Diversität in intersektionaler Breite. FemWiss spricht sich spezifisch für die Förderung der Geschlechterforschung und Forschung zu Antidiskriminierung aus.
TravailSuisse, Elternbildung, FemWiss, S&E, SSLV und stalderf streichen die Wichtigkeit der Massnahmen zur Förderung der Chancengerechtigkeit für die Bekämpfung des Fachkräftemangels hervor.
Elternbildung, S&E, SSLV, stalderf und SWR wünschen einen Hinweis darauf, dass die frühe Kindheit das zentrale Feld der Verbesserung der Chancengerechtigkeit darstellt; SSV möchte, dass besser ausformuliert wird, was Förderung der Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche aus wissenschaftsfernen oder sozial benachteiligten Milieus beinhaltet.
Für KFMV, bikoa, pusch und SDSN sind bezüglich Chancengerechtigkeit die Flexibilisierung der Bildungsangebote und die Durchlässigkeit innerhalb und zwischen den Bildungswegen ein zentrales Anliegen, H+ ortet besonderen Handlungsbedarf bezüglich der Chancengerechtigkeit im Übergang von Berufs- zur Hochschulbildung.
bikoa, SAJV, SDSN und push betonen, dass es für die Chancengerechtigkeit wichtig ist, geeignete Meldestellen für Mobbing, sexuelle Belästigung und Diskriminierung nicht nur auf Universitätsebene zu schaffen.
Travail.Suisse, EKF und transfair fordern eine stärkere Ausrichtung auf den Aspekt der Chancengerechtigkeit in allen Bildungsbereichen und möchten, dass auf den Abbau von Genderstereotypen und den Einfluss der Digitalisierung auf geschlechtergerechte Bildung mehr Gewicht gelegt wird. BE beantragt für die Chancengerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ein eigenständiges, prioritäres Handlungsfeld. TI betont die Notwendigkeit der Koordination der Massnahmen bezüglich Digitalisierung, nachhaltiger Entwicklung und Chancengerechtigkeit. bikoa weist darauf hin, dass bestimmte Personen(gruppen) aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung nicht den Anschluss verlieren dürfen und nachhaltige Digitalisierung der Chancengerechtigkeit Rechnung tragen muss.
bikoa, SDSN und VSS möchten, Massnahmen zur Förderung der Chancengerechtigkeit nicht erst auf Stufe Professur ansetzen.
Travail.Suisse und swissfaculty kritisieren, die Integration von Menschen mit Behinderungen ins Bildungssystem werde nicht ausreichend thematisiert.
VPOD verlangt eine Konkretisierung des Prinzips der Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen des Bildungssystems, fordert konkrete Massnahmen des Bundes zur Reduktion von Diskriminierung und sozialen Ungleichheiten und wünscht, dass das Thema der Arbeitsbedingungen ebenfalls aufgenommen wird. FemWiss plädiert bezüglich der Themen Gleichstellung, Antidiskriminierung und Inklusion für eine explizite Anknüpfung an die Bundesverfassung. Auch wünscht sie eine Förderung der Arbeitsrechte in der Wissenschaft wo immer möglich.
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