Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten
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3.2.2 Weiterbildung (Vorlage 2)
Zusammenfassung: Der klare Fokus auf die Weiterbildung in der BFI-Botschaft wird – mit verschiedenen Vorbehalten und Forderungen von einem Drittel der sich zur Weiterbildung äussernden Stellungnehmenden begrüsst und die Wichtigkeit der Thematik wiederholt hervorgehoben. Insbesondere die Erhöhung des Bundesbeitrags an die Kantone zur Förderung der Grundkompetenzen Erwachsener stösst bei rund einem Drittel der sich zur Weiterbildung äussernden Stellungnehmenden auf Zustimmung, gleichzeitig wird jedoch der geplante finanzielle Beitrag an Leistungen der Organisationen der Weiterbildung (und die vorgesehenen Finanzmittel gesamthaft) als unzureichend und die Zielerreichung im Bereich Weiterbildung damit als gefährdet erachtet. Eine wiederholt genannte zentrale Herausforderung besteht darin, dass Weiterbildungen primär von Personen wahrgenommen werden, die bereits über eine höhere Bildung verfügen.
3.2.2.1 Finanzierungsthemen und -anliegen
BL, SP, Travail.Suisse, SSV, BCH, Elternbildung, LCH, lesen-schreiben-schweiz, miduca, S&E,
SAH, SKOS, SSLV, SVEB, transfair, VSV, ZKW und stalderf begrüssen die Erhöhung des Beitrags des Bundes an die Kantone zur Förderung der Grundkompetenzen Erwachsener um 17 Mio. auf 59 Mio. CHF Gleichzeitig bemängeln SP, KFMV, SGB, Travail.Suisse, Elternbildung, FRAFFA, lesen-schrei-
ben-schweiz, miduca, S&E, SAH, SKOS, SSLV, SVEB, transfair, VPOD, VSV und ZKW, dass der
geplante Beitrag an Leistungen der Organisationen der Weiterbildung unzureichend sei. Konkret wird von dreizehn Vernehmlassungsteilnehmenden beantragt, den Zahlungsrahmen für diese von 17,7 Mio. CHF auf insgesamt 20 Mio. CHF zu erhöhen. Auch TI fordert eine Erhöhung des finanziellen Rahmens zu Gunsten der Dachverbände der Weiterbildung. K-HF befürwortet die vorgesehene moderate Steigerung der Ausgaben für die Organisationen der Weiterbildung.
GRÜNE, Mitte, SP, Travail.Suisse, Elternbildung, FRAFFA, lesen-schreiben-schweiz, miduca,
S&E, SAH, SSLV, SVEB, transfair und ZKW sind der Ansicht, dass die vom Bundesrat vorgeschlagene strategische Priorisierung der Weiterbildung für die Periode 2025–2028 mit der geplanten Mittelzuweisung nicht vorgenommen und die Ziele nicht erreicht werden können. Auch ARTISET und lesen-schreiben-schweiz beurteilen die für die Weiterbildung vorgesehen Finanzmittel insgesamt als unzureichend. FER wünscht die Schaffung von gesetzlich verankerten Finanzierungskriterien, um Transparenz und Verantwortlichkeiten im Finanzierungsprozess zu gewährleisten.
SP, Elternbildung, miduca, S&E, SAH, SKOS, SSLV, SVEB und ZKW erachten zusätzliche finanzielle
Ressourcen als erforderlich, um gezielt die Grundkompetenzen von Sozialhilfebeziehenden zu fördern.
BS, CRFBA und FRAFFA begrüssen die Erhöhung der Mittel für die Weiterbildung generell, sowohl für die im Bereich der Weiterbildung tätigen Organisationen als auch für die Finanzhilfen an die Kantone. CRFBA und FRAFFA fordern jedoch, die Finanzierung der Weiterbildung im Bereich Grundkompetenzen viel stärker zu erhöhen, um mindestens 0,2 % des Gesamtvolumens der BFI-Botschaft zu erreichen.
sgv, Baumeisterv und swissmem sehen die vorgesehenen finanziellen Mittel als genügend an.
economiesuisse und scienceindustries unterstützen, dass die Organisationen der Weiterbildung nicht noch stärker gefördert werden.
swissbiotech fordert, dass die durch die BFI geförderten Weiterbildungen private Anbieter nicht konkurrenzieren, sieht eine staatliche Förderung privater Organisationen für die Schulung von Management-Teams jedoch als möglich an.
swisstextiles wünscht, dass nach einer überdurchschnittlichen Erhöhung der Beiträge an die Weiterbildung in den vergangenen Jahren, diese in der Periode 2025–2028 wieder zurückgefahren und die freiwerdenden Gelder in die höhere Berufsbildung investiert werden.
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