Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten
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3.2.11 Internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation (Vorlage 11)
Zusammenfassung: Vernehmlassungsteilnehmende betonen den Stellenwert der multilateralen Forschungskooperationen. Die Weiterentwicklung des Swissnex Netzwerks, unter anderem durch die Schaffung von «Swissnex in Switzerland», wird punktuell diskutiert und von zwei Dritteln der sich zu diesem konkreten Thema äussernden Stellungnehmenden explizit begrüsst. Zudem werden verschiedene internationale Forschungsinfrastrukturen thematisiert.
BL, BS, GE und unibasel befürworten die Schaffung eines «Swissnex in Switzerland» explizit. ZH stellt den Mehrwert weiterer Swissnex Standorte innerhalb der EU in Frage, diese Mittel könnten an anderen Stellen effektiver investiert werden. UZH steht der Schaffung eines Swissnex in Switzerland kritisch gegenüber und stellt den Mehrwert weiterer Standorte innerhalb der EU in Frage. SWR erachtet Swissnex als wichtig, um die globale Präsenz der Schweiz zu stärken. wyssacademy wünscht sich Swissnex Standorte ausserhalb des globalen Nordens. Zusätzlich soll die Botschaft durch ein Kapitel ergänzt werden, in welchem dargestellt wird, wie die Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen des globalen Südens im Bereich Bildung, Forschung und Innovation gestärkt werden kann. agenda2030 wünscht sich ebenfalls, dass weitere Swissnex Standorte in Ländern des globalen Südens geplant werden.
Für economiesuisse, SAV, FER und scienceindustries haben multilaterale Forschungskooperationen einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grund sollen zusätzliche Forschungspartnerschaften und Netzwerke im Sinne einer Diversifizierungsstrategie mit weiteren Ländern aufgebaut werden.
FDP, CHIPP und SGAA halten die Beteiligung der Schweiz an der Organisation CTAO ab 2025 für eine erfreuliche Nachricht. SGAA ist sehr zufrieden mit dem Verpflichtungskredit für CTAO und der neuen Schweizer Beteiligung am Square Kilometre Array Observatory (SKAO) sowie der Fortsetzung der Mitgliedschaft am European Southern Observatory (ESO).
FDP hält es für wichtig, dass die Beteiligungen der Schweiz an internationalen Forschungsinfrastrukturen aufrechterhalten werden und die Tür für neue Mitgliedschaften offenbleibt.
ETH-Rat ist es ein Anliegen, dass die Finanzierung des ETH-Bereichs für Square Kilometre Array (SKA) gesichert ist und beim SBFI Priorität geniesst. In der BFI-Botschaft ist die Finanzierung des Schweizer SKA-Konsortiums aktuell nicht spezifiziert.
CHIPP begrüsst die fortlaufende Unterstützung des CERN und hofft, dass ihre neue Zusammenarbeit «CHEF» als zusätzliche Massnahme zur Unterstützung zukünftiger CERN-Aktivitäten in Betracht gezogen werden kann. CHIPP ist zufrieden mit der Finanzierung der CHART-Kollaboration als flankierende Massnahme für die Entwicklung neuer Beschleunigertechnologien.
FMH unterstützt die vom Bundesrat vorgegebene Stossrichtung und ist der Meinung, insbesondere beim internationalen Austausch sei auf eine hohe Qualität zu achten. FMH weist darauf hin, die tabellarische Darstellung im Kapitel zur Einhaltung der Grundsätze des Subventionsgesetzes entsprechend zu ergänzen.
FORS begrüsst, dass die Schweiz sich für die Beteiligung am Generations and Gender Programm entschieden hat. Für FORS ist es allerdings unverständlich, weshalb für das einzige neue Projekt aus den Sozialwissenschaften bisher kein nationaler Förderbetrag für die nationalen Erhebungskosten vorgesehen ist. FORS fordert deshalb, dass die entsprechende Finanzierung der nationalen Erhebung ebenfalls über den BFI-Rahmen zu sichern und zu erwähnen sei.
interpharma hält fest, für einen starken Schweizer Standort für klinische Forschung sei eine bessere Vernetzung von Start-ups, CROs, Spitäler und der pharmazeutischen Industrie nötig. Zudem sind aus Sicht interpharma bessere regulatorische Rahmenbedingungen, die Einführung von dezentralen Studien und eine finanzielle Förderung von klinischer Forschung von grosser Bedeutung.
IS betont, dass die Unterstützung der Internationalisierung der Forschung und der Mobilität der Nachwuchsforschenden besonders wichtig ist und damit den Residenzprogrammen des IS in Rom, Mailand und Palermo eine noch grössere Bedeutung zukommt.
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