Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten
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3.2.12 Raumfahrt (Vorlage 12)
Zusammenfassung: Die vorgeschlagenen Massnahmen im Bereich der Raumfahrt stossen auf Akzeptanz. Die Wichtigkeit der Teilnahme an den Programmen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und einer adäquaten Finanzierung dafür wird betont.
FDP, EKWF und SGAA unterstützen Massnahmen, um die Beteiligung der Schweiz an den Programmen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) fortzuführen und die in diesem Bereich tätigen Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern. AEROSUISSE und swissmem unterstreichen den Beitrag der Schweiz zur europäischen Raumfahrt. EKWF und AEROSUISSE betonen die Wichtigkeit des Raumfahrtsektors für die Schweizer Wirtschaft. SGAA stellt fest, dass die Fortsetzung der Teilnahme am Prodex-Programm von grosser Bedeutung ist und ermutigt das SBFI, die Finanzierung des Prodex-Programms zu erhöhen und im ESA-Rat für eine Anhebung des Budgets für wissenschaftliche Aktivitäten zu plädieren.
bikoa, pusch und SDSN fordern, dass auch bei der Raumfahrt der Fokus auf eine nachhaltige Entwicklung gelegt wird. EKWF schlägt vor, stärker zu betonen, dass die Entwicklungen im Weltraumbereich zu der kritischen Infrastruktur zählen, und dass die Weltraumaktivitäten es ermöglichen, das Ausmass und die Folgen des globalen Wandels, insbesondere des Klimawandels und der Biodiversität, zu messen.
JU betrachtet das Weltraumprogramm nicht als prioritären Bereich gegenüber dem Bedarf in der Berufsbildung, im Hochschulbereich oder im Rahmen des Horizon-Programms. Deshalb ist JU der Ansicht, dass dieser Bereich auch an den vom Bundesrat erwarteten Sparmassnahmen beteiligt werden muss. Er fügt ausserdem hinzu, dass die Erhöhung des Schweizer Engagements in der ESA auf keinen Fall eine volle Mitgliedschaft im Horizon-Programm ersetzen kann.
VD kritisiert, dass die vorgesehene Finanzierung im Raumfahrtbereich im Vergleich zu den Mitteln, die andere europäischen Länder dafür einsetzten, zu wenig ambitioniert und ohne grosse Entwicklungsperspektive sei. Es bestehe das Risiko, dass mittelfristig Start-ups und Scale-ups nicht mehr unterstützt werden können. AEROSUISSE und swissmem sind der Ansicht, dass höhere Kredite im Umfang von 4 % Wachstum pro Jahr gesprochen werden sollen. Dies sei nötig, um in der Forschung, Wissenschaft und Industrie in der Raumfahrt wettbewerbsfähig zu bleiben.
EKWF unterstützt den vorliegenden Finanzierungsvorschlag in Anbetracht der angespannten Finanzlage des Bundes, fordert jedoch, dass die vorgeschlagenen Jahresbudgets nicht unterschritten werden, diese der Inflation angepasst werden und der Raumfahrtbereich bei einer Verbesserung der Bundesfinanzen prioritär berücksichtigt wird.
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