Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2024/1: Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) · 118 Seiten

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Gesamtschweizerische Organisationen

SBBK, SDK und TRBS begrüssen die Abmilderung der starken Rundungskaskade (Abs. 2 und 3), die sogar stärker hätte ausfallen können, die entsprechende tabellarische Darstellung im erläuternden Bericht sowie die Aufnahme einer vertiefenden Diskussion zu IDPA (Abs. 7). Aus Gründen der Einheitlichkeit und der Nachvollziehbarkeit sind SDK und TRBS der Ansicht, dass Erfahrungsnoten im IDAF ausnahmslos auf die Dezimalstelle gerundet werden sollten.

VSP begrüsst die neuen Rundungsvorgaben und die Erweiterung der Präsentationder IDPA mit einer vertiefenden Diskussion.

KSHW lehnt die Änderung der Erfahrungsnotenrundung (Abs. 3) ab. Einerseits steht diese Verschärfung im Widerspruch zur Stärkung der BM und andererseits sind Handels- und Wirtschaftsmittelschulen in der Deutschschweiz grossmehrheitlich an Gymnasien angegliedert, in denen Erfahrungsnoten gemäss kantonalen Maturitätsverordnungen auf halbe Noten zu runden sind. Zudem ist mit einer höheren Nichtbestehensquote zu rechnen. Es gab in der Vergangenheit Notenrundungen auf die Dezimalstelle und die Erfahrungen damit waren eher negativ. In Bezug auf die IDPA fragt sich KSHW, ob “Präsentation mit einer vertiefenden Diskussion” eine mündliche Prüfung oder ein Kolloquium bedeutet.

Interkantonale und kantonale Organisationen

KIMS lehnt die Änderung der Erfahrungsnotenrundung (Abs. 3) ab. Diese Verschärfung steht im Widerspruch zur Stärkung der BM, da mit einer höheren Nichtbestehensquote zu rechnen ist. KIMS stellt fest, dass die vorgesehenen Rundungsregel für die Erfahrungsnote derjenigen der BMV 1998 entspricht. Die Rückkehr in die Vergangenheit muss im erläuternden Bericht inhaltlich deutlich begründet werden.

ALV unterstützt die neuen Rundungsregeln.

LKB begrüsst die von vielen Seiten geforderte Abschaffung der «Rundungskaskade», die dazu führt, dass die Noten im Maturitätszeugnis stark von der eigentlichen Leistung abweichen und auch zu zufälligen Ungleichheiten führen. Die tabellarische Darstellung im erläuternden Bericht wird als hilfreich betrachtet. Für eine einfachere Handhabung plädiert LKB für folgende Regelung: Erfahrungsnoten immer auf die Dezimalstelle gerundet (ohne Ausnahme) und Prüfungsnoten pro Fach immer auf eine halbe Note gerundet.

SVMEP lehnt die Anpassung der Notenberechnung ab, welche die Bestehensnorm noch anspruchsvoller macht.

Organisationen an den Schulen der Sekundarstufe II und an den Fachhochschulen

BZT begrüsst ausdrücklich die Anpassung der Notengebung.

BS Bülach begrüsst die Abmilderung der Rundungskaskade durch die Rundung der Erfahrungsnote auf eine Dezimalstelle (Abs. 2 und 3) und würde sogar die Fachnoten auf die Dezimalstelle runden.

BSA würde die Erfahrungsnote IDAF in den zweisemestrigen Vollzeitangeboten gleich runden wie in allen anderen Bildungsgängen, um Ungleichbehandlungen zu vermeiden.

Organisationen aus dem Bildungsbereich

Organisationen der Wirtschaft 43/118