Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/1: Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) · 118 Seiten
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AG stimmt die Verschiebung der Kompetenz bezüglich der Fremdsprachendiplome zu den Kantonen zu (Abs. 2 und 3), wünscht sich aber eine nationale Empfehlung zur Anerkennung und Umrechnung der Fremdsprachendiplome. In Bezug auf Abs. 5 ist AG der Meinung, dass eine Volldispensation vom Unterricht (und damit auch von der Erfahrungsnote) weiterhin möglich sein sollte.
Im Interesse der Vergleichbarkeit der Abschlüsse lehnt NW die Verschiebung der Kompetenz bezüglich der Fremdsprachendiplome zu den Kantonen ab (Abs. 2 und 3) und fordert sowohl eine Anerkennung der Fremdsprachendiplome durch das SBFI als auch eine Vorgabe des SBFI bezüglich der Umrechnung der Fremdsprachendiplome.
SG befürchtet, dass die Verschiebung der Kompetenz bezüglich der Fremdsprachendiplome zu den Kantonen zu (Abs. 2 und 3) zu einer unterschiedlichen Handhabung der Fremdsprachendiplome und deren Umrechnung in den Kantonen führen wird.
Im Zusammenhang mit Abs. 3 weist GE auf die Notwendigkeit, dass sich die Kantone an die Empfehlungen der SBBK orientieren.
NE wünscht sich, dass das SBFI weiterhin eine Liste der anerkannten Fremdsprachendiplome führt. Sollte dies nicht möglich sein, empfiehlt NE eine Liste für die Westschweiz zu erarbeiten.
Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft
KV Schweiz würde eine gesamtschweizerische Regelung des SBFI in Bezug auf die Berücksichtigung von Fremdsprachendiplomen und deren Umrechnung begrüssen, um die Gleichbehandlung der Lernenden zu garantieren.
SAV und economiesuisse unterstützen, dass die Kantone neu entscheiden, welche Fremdsprachendiplome zum Ersatz der Abschlussprüfungen führen (Abs. 2) und fordern, dass die Kantone eine gemeinsame Praxis entwickeln.
Travail.Suisse lehnt die neue Bestimmung ab, dass die Kantone über den Ersatz der Abschlussprüfungen durch Fremdsprachendiplome entscheiden. Die daraus entstehenden heterogenen Regelungen sind weder im Interesse der Absolvierenden noch des Arbeitsmarktes und äussert sich für eine zentrale Anerkennung von Fremdsprachendiplomen durch das SBFI wie bisher.
SGB regt an, dass das SBFI im Interesse der Chanchen/-Rechtsgleichheit weiterhin eine Liste der anerkannten Fremdsprachendiplome führt.
Organisationen aus dem Bildungsbereich
Gesamtschweizerische Organisationen
Swissuniversities unterstützt die Dezentralisierung, welche die Berücksichtigung von sprachregionalen Unterschieden ermöglicht.
SBBK, SDK und TRBS begrüssen, dass die Schulen weiterhin auf Fremdsprachendiplome vorbereiten können (Abs. 1) und sind für die klärenden Ausführungen im erläuternden Bericht dankbar. In Bezug auf die neue Regelung, wonach die Kantone (und nicht mehr das SBFI) die Fremdsprachendiplome definieren, welche zum Ersatz der Abschlussprüfungen führen (Abs. 2), weisen sie auf mögliche Schwierigkeiten in der Praxis hin, insbesondere in Bezug auf die Sicherstellung einer vergleichbaren Anrechnung in allen Kantonen. In Bezug auf die Bestimmung in Abs. 5, wonach Personen, welche 40/118