Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/1: Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) · 118 Seiten
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Berufsmaturitätsprüfung (EBMP) die Anerkennung von Fremdsprachendiplomen geregelt werden soll. Insofern fallen diese Kosten sowieso an.
HotellerieSuisse bedauert, dass die Anerkennung von Fremdsprachendiplomen nicht mehr in der Zuständigkeit des SBFI liegen soll. Die im erläuternden Bericht empfohlene, zu entwickelnde gemeinsame Praxis der Kantone ist zwingend erforderlich, kommt aber einer Verankerung in der Verordnung nicht gleich und verursacht zusätzlichen Koordinationsaufwand.
Artikel 23 Notenberechnung
Kantone
NW und VD haben zu diesem Artikel keine Bemerkungen.
JU, NE und SG begrüssen die neue Notenberechnung.
VS und GE begrüssen die Abmilderung der Rundungskaskade, schlagen aber vor noch weiterzugehen und die Erfahrungsnote IDAF im Rahmen von zweisemestrigen BM2-Bildungsgängen sowie die Fachnoten im Notenausweis auf eine Dezimalstelle zu runden.
FR unterstützt die neuen Aufrundungen, schlagt aber vor, noch weiterzugehen und so viele Rundungen wie möglich auf die Dezimalstelle festzulegen. Der Kanton begrüsst die Aufnahme einer vertiefenden Diskussion zu IDPA.
AI, AR, BE, BL, BS, GL, LU, OW, SO, SZ, TG, TI, UR, ZH begrüssen die Abmilderung der starken Rundungskaskade (Abs. 2 und 3), die sogar stärker hätte ausfallen können, die entsprechende tabellarische Darstellung im erläuternden Bericht sowie die Aufnahme einer vertiefenden Diskussion zu IDPA (Abs. 7).
ZG lehnt die Änderung der Erfahrungsnotenrundung (Abs. 3) ab. Einerseits steht diese Verschärfung im Widerspruch zur Stärkung der BM und andererseits sind Handels- und Wirtschaftsmittelschulen in der Deutschschweiz grossmehrheitlich an Gymnasien angegliedert, in denen Erfahrungsnoten gemäss kantonalen Maturitätsverordnungen auf halbe Noten zu runden sind. Es ist ausserdem mit einer höheren Nichtbestehensquote zu rechnen.
GR gibt zu bedenken, dass die neuen Rundungsregeln bezüglich der Prüfungsnoten bei mehreren Leistungen (Abs. 2) und der Erfahrungsnoten (Abs. 3) das Bestehen der BM erschweren, was im Widerspruch zur Förderung der BM steht. Ausserdem würde eine solche Regelung, dazu führen, dass bei den SOG-Schulen, die mehrheitlich an Gymnasium angeschlossen sind, BM-Lernenden strenger beurteilt werden als Gymnasiastinnen und Gymnasiasten.
SH kann die Beweggründe der Anpassung nachvollziehen, moniert aber, dass die neuen Rundungsregeln in Widerspruch zur Stärkung der BM stehen.
ZG, SH und GR begrüssen hingen die Aufnahme einer vertiefenden Diskussion zu IDPA (Abs. 7).
Diese Einschätzung wird auch von AG geteilt. AG wünscht sich, dass für die Gewichtung der einzelnen Bestandteile der IDPA eine Spannweite vorgegeben wird, die genaue Gewichtung soll aber den Schulen überlassen werden.
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