Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/1: Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) · 118 Seiten
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ein Fremdsprachdiplomen mitbringen, vom Unterricht, aber nicht von der Erfahrungsnote befreit werden können, sind sie der Meinung, dass ein Fremdsprachendiplom auf Niveau C1 und höher, respektiv 2 Stufen über dem Abschlussniveau zu einer Volldispensation führen sollte. Es wird in diesem Zusammenhang ein gewisser Widerspruch zu Art.15 Abs. 1 festgestellt.
VSP fordert, dass die Anerkennung von Fremdsprachendiplome weiterhin in der Verantwortung des Bundes bleibt (Abs. 2).
KSHW lehnt die neue Bestimmung ab, dass die Kantone über den Ersatz der Abschlussprüfungen durch Fremdsprachendiplome entscheiden (Abs. 2). Das ist nicht im Sinne der Qualitätsstandards, die die BM verdient.
Interkantonale und kantonale Organisationen
KIMS lehnt die neue Bestimmung ab, dass die Kantone über den Ersatz der Abschlussprüfungen durch Fremdsprachendiplome entscheiden (Abs. 2). Das ist nicht im Sinne der Qualitätsstandards, die die BM verdient.
ALV begrüsst, dass die Schulen weiterhin auf Fremdsprachendiplome vorbereiten können, ohne dass die BMV didaktische Möglichkeiten vorschreibt.
LKB begrüsst es, dass den Kantonen die Entscheidung überlassen wird, welche Fremdsprachendiplome anzuerkennen sind.
Organisationen an den Schulen der Sekundarstufe II und an den Fachhochschulen
BFH unterstützt die Dezentralisierung, welche die Berücksichtigung von sprachregionalen Unterschieden ermöglicht (Abs. 2).
BZT ist der Ansicht, dass eine einheitliche Berücksichtigung der Fremdsprachendiplome weiterhin begrüssenswert wäre.
BSA betrachtet die Anerkennung von Fremdsprachendiplome als Aufgabe des Bundes. Sollten die Kantone tatsächlich diese Verantwortung übernehmen, besteht BSA auf die Notwendigkeit einer SBBK-Empfehlung dazu (analog Empfehlung Nr. 11). BSA lehnt es ab, dass keine Dispensation der Erfahrungsnote möglich ist (Abs.5) und sieht darin einen Widerspruch zu Art. 15 BMV.
Organisationen der Wirtschaft
Wie SAV und economiesuisse unterstützt suissetec, dass die Kantone neu entscheiden, welche Fremdsprachendiplome zum Ersatz der Abschlussprüfungen prüfen (Abs. 2) und fordert die Kantone eine gemeinsame Praxis zu entwickeln.
Ovap, BIKAS und IGKG befürchten, dass die Dezentralisierung der Anerkennung von Fremdsprachendiplomen zu einer grossen Heterogenität zwischen den Kantonen bei den Abschlussprüfungen und bei den Umrechnungstabellen führen wird, was kostentreibend sein könnte.
SAVOIRSOCIAL, OdASanté, H+ und Spitex Schweiz lehnen die Bestimmung ab, wonach die Entscheidungskompetenz in Sachen Fremdsprachendiplomen bei den Kantonen liegen soll (Abs. 2). Sie sehen darin eine Verschlechterung der Transparenz, die auch die Chancengerechtigkeit in Frage stellt. OdASanté, H+ und Spitex Schweiz ergänzen, dass für die vom SBFI organisierte eidgenössische