Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2024/101: Änderung des Geoinformationsgesetzes – Kataster der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen · 12 Seiten
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Vernehmlassungsbericht: Änderung des Geoinformationsgesetzes – ÖREB-Kataster
5.2 Politische Parteien
Insgesamt haben vier politischen Parteien eine Stellungnahme eingereicht (Die Mitte, FDP, SVP, SP). Alle haben sich in ihren Stellungnahmen grundsätzlich positiv zur Vorlage
geäussert.
Breite Zustimmung besteht bei den politischen Parteien bei der funktionalen Trennung zwischen ÖREB-Kataster und Grundbuch sowie bei der Vereinfachung durch die Streichung der spezialgesetzlichen Haftung und der Publizitätswirkung. Unterschiede zeigen sich
insbesondere bei Sicherheitsaspekten (SVP), beim Verhältnis zu privatwirtschaftlichen Angeboten (FDP) und in der Gewichtung von Transparenz und Nutzerfreundlichkeit (SP, Die
Mitte).
5.3 Verbände, Organisationen und weiteren interessierte Kreise
Insgesamt 18 Verbände, Organisationen und der weiteren interessierten Kreise6 stimmen der
Vorlage grundsätzlich zu (AGG, Bauenschweiz, IGS, KSG, OVG, privatim, SOGI, SSV; mit Vorbehalt (geounity, IG Ländlicher Raum, KGK, KMU-Forum, nagra, SBV, SNV, suisse.ing, SVBK, VKG).
Der HEV lehnt die Vorgabe mit Vorbehalt ab. Sein Hauptkritikpunkt ist, dass Planungs- und Rechtssicherheit nur gewährleistet seien, wenn öffentlich-rechtliche
Eigentumsbeschränkungen im Grundbuch angemerkt bleiben.
6 Nachfolgend pauschal «Organisationen».