Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2026/45: Revision des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV 2030) · 158 Seiten
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schaftsleistung führen. Das BIP würde sich in diesem Fall im ersten Jahr um 0,17 Pro zent verringern, worauf sich die Differenz zum Wachstumspfad ohne Erhöhung ab 2034 reduzieren würde, bis sie im Jahr 2040 noch bei -0,09 Prozent liegt. Das heisst, das BIP-Niveau 2040 würde sich zwar nur geringfügig vom Niveau ohne Anpassung unterscheiden. Allerdings summieren sich die zwischenzeitlichen Abweichungen: ge mäss dem Simulations-Modell würden die Abweichungen im Zeitraum bis 2040 kumu liert 1,33 Prozent des realen BIP im Jahr 2025 betragen. In Preisen und in Bezug auf die Wirtschaftsleistung 2025 würde dies knapp 11 Milliarden Franken entsprechen.
Grafik 13 Geschätzte Rückwirkung einer Erhöhung des MWST-Satzes um 0,7 Pro
zentpunkte bei gleichzeitiger Anhebung des AHV-Beitragssatzes um 0,2 Prozentpunkte im Jahr 2031 (Variante 3b) auf das reale BIP sowie dessen Komponenten in Milliarden Franken im Zeitablauf
1.5
1.0 Netto
Aussenhandel
0.5
Investitionen
0.0
Reales BIP
-0.5
-1.0 Priv. Konsum
-1.5
-2.0
27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40
Quelle: BAK Economics
5.4.2. Massnahmen zur Förderung der Weiterarbeit in der 1. und 2. Säule
Aus ökonomischer Sicht wirken die in den Ziffern 3.1.2 und 3.1.3 vorgestellten Mass nahmen in ähnlicher Weise auf die Gesamtwirtschaft. Aus diesem Grund werden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen nachfolgend zusammengefasst diskutiert. Ziffer 5.4.2.2 bietet zudem einen Exkurs zu den Massnahmen in der 2. Säule (vgl. Ziff. 3.1.3).
5.4.2.1. Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft
Zwar besteht in der Tendenz ein positiver Zusammenhang zwischen der Anzahl der Erwerbswilligen und der wirtschaftlichen Leistung einer Volkswirtschaft, dies bedeutet jedoch nicht, dass sich die beabsichtigte Einführung von Anreizen unmittelbar positiv auswirken werden. Voraussetzung für eine Stärkung der Wirtschaftsleistung ist in die sem Kontext ein Anstieg des gesamtwirtschaftlichen Arbeitsvolumens. Seit 1950 ist das Arbeitsvolumen in der Schweiz kontinuierlich gestiegen. Die Haupttreiber für diese Ent