Rapport sur les résultats
Consultation 2004/69: Assurance maladie: Financement des soins · 55 pages
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Vernehmlassung Neuordnung der Pflegefinanzierung
Procédure de consultation sur le nouveau régime de financement des soins
Ce modèle contient un facteur potentiel d'augmentation des coûts. En effet,
les patients souffrant de maladies chroniques pourraient être hospitalisés
plus souvent que nécessaire, afin que l'assurance maladie prenne en charge
l'intégralité des coûts pour les soins aigus pendant 90 jours au lieu de verser
une contribution réduite aux soins de longue durée.
La Fédération s'oppose catégoriquement au modèle B.
Le modèle B est à rejeter. Il laisse une marge d’appréciation trop grande au CP Conseil fédéral, qui pourrait fixer ou modifier arbitrairement le pourcentage
de la contribution des assureurs, au détriment des assurés. Le report sur les
assurés du coût des soins de longue durée est d’autant moins admissible
qu’il ne s’agit pas de faire supporter à l’assuré un risque bénin, comparable à
une franchise.
Beim Städteverband äussert sich eine Mehrheit positiv zu Modell B. Die Kos- SSV ten für die Behandlungs- und die Grundpflege zu Hause (Spitex) müssen
weiterhin vollständig durch die OKP-Versicherung abgedeckt sein.
Die Abgrenzung zwischen Akutpflege und Langzeitpflege ist in der Praxis SBV sehr schwierig, gegenüber Modell A jedoch einfacher. Zudem entfällt bei die-
sem Modell der Anreiz, unbedingt in den Anspruch von teuren und langen
Langzeit-Leistungen zu kommen, da in berechtigten kürzeren Akutsituationen
ebenfalls schon Ansprüche bestehen.
Es empfiehlt sich auch hier, durch die Politik auf Gesetzesstufe möglichst
eindeutig und klar die Anspruchsvoraussetzungen zu regeln.
Soll verhindert werden, dass tatsächlich keine Kostenverschiebung zu Lasten
der Krankenversicherung eintritt – was der SBV sehr begrüssen würde –
muss auf Gesetzesstufe eine entsprechende Regelung eingebaut sein, wel-
che den Status quo fixiert.
Die vorgeschlagene Definition von Langzeitpflege ab dem 91. Tag zieht eine SBK, SVBG willkürliche mathematische Grenze.
Um falsche Anreize zu vermeiden, müssen für die Akutpflege und die Über-
gangspflege die Vollkosten der Pflege durch die Krankenversicherer über-
nommen werden, unabhängig vom Ort wo die Patientinnen und Patienten
gepflegt werden. Das gleiche gilt auch für die Langzeitpflegephase für das
erste Jahr.
Die Patienten zu Hause werden klar benachteiligt. Modell B macht keine
Aussage zu den finanziellen Auswirkungen auf jüngere Langzeitpatienten.
Le modèle B touche davantage le coeur du problème, mais il n'apporte lui FMH non plus aucune solution évidente.
Die finanzielle Belastung würde für die meisten Personen (unabhängig des Spitex CH Alters) völlig untragbar. Spitex würde zum Luxusgut. Dies widerspricht,
ebenso wie Modell A, sämtlichen gesundheits-, gesellschafts- und finanzpoli-
tischen Anstrengungen, die Pflege zu Hause zu fördern, damit kostenintensi-
ve Heim- und/oder Spitalaufenthalte vermieden werden können.
Sie bevorzugen grundsätzlich das Modell B, weil es einfacher zu handhaben PULSUS ist als Modell A.
Der Zeitfaktor als Leistungsbegrenzung kann als praktikabel gelten. Die vor-
geschlagene Lösung für die Langezeitpflege, welche ab dem 91. Tag nicht
mehr die volle Deckung, sondern nur einen Beitrag der KV vorsieht, erscheint
als praktikable Lösung.
Am vorgelegten Modell B sind einige Korrekturen im Sinne des Modells der H+ Leistungserbringer notwendig, ohne die H+ dem Modell B nicht zu stimmen
kann:
- Die Finanzierung der Pflege basiert auf einer Vollkostenrechnung (Basis
VKL);
- Die einzelnen Finanzierungsträger für die Übernahme der vollen Pfle-
gekosten sind gesamtschweizerisch verbindlich zu regeln;
- Die übrigen Sozialversicherungen und insbesondere die EL sind in ei-
nem Gesamtpaket so anzupassen, dass der Beitrag an die Langzeit-
pflege für die wirtschaftlich schwächeren Pflegebedürftigen keine un-