Rapport sur les résultats
Consultation 2004/77: Réforme de la péréquation et de la répartition des tâches RPT · 330 pages
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Vernehmlassung NFA 10. Soziale Sicherheit
Folgende Neuerung werden ausdrücklich begrüsst:
1) Aufhebung EL-Maximalgrenze: Sie erweitert die Handlungsmöglichkeiten der Kantone in Bezug auf die Wahl des Finanzierungssystems und gibt durch die Begrenzung der Heimkosten gleichzeitig dem Kanton die Möglichkeit zur Steuerung. Die Vielzahl der durch die EL-Obergrenze geschaffenen kantonalen und kommunalen Zusatzfinanzierungssysteme kann aufgehoben werden.
2) Aufhebung der Unterscheidung von krankheits- und behinderungsbedingten Kosten.
3) Delegation der Zuständigkeit und damit der Regelungskompetenz bei den krankheits- und behinderungsbedingten Kosten an die Kantone. Durch diese Neuerung wird es möglich, dass die Kantone im Bereich der ambulanten Dienstleistungen Steuerungs- und Handlungskompetenzen erhalten, welche in einer bedeutenden Wechselwirkung zu den Leistungen und Kosten eines Heims stehen.
Kanton Graubünden Den Grossteil der Heim-, Krankheits- und Behinderungskosten tragen die Kanto-
ne. Die Vorgaben des Bundes sollen sich auch bei dieser Verbundaufgabe in den kantonalen Zuständigkeitsbereichen konsequent auf die Sicherung von einheitlichen Mindeststandards beschränken. Dieser Grundsatz wird an einigen Stellen des vorliegenden Entwurfes für ein Bundesgesetz über die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV (ELG) verletzt (vgl. Ausführungen zu Art. 10 Abs. 3 ELG). Kanton Aargau Stimmt der Neuregelung zu.
Kanton Thurgau In Bezug auf die Neuordnung der Pflegefinanzierung wird befürchtet, dass die
Mehrbelastung für die EL von 236 Mio. Franken den effektiven Bedarf unterschätzt werden, zumal die Finanzierungslücke gemäss Erhebung des Zentralsekretariats der GDK bei den Kantonen alleine in den Pflegeheimen bei rund 1.1 Mrd. Franken liegt. Die GDK hat deshalb gefordert, dass die bundesverwaltungsinternen Berechnungen einer Überprüfung unterzogen wird. Falls sich zeigen sollte, dass die Kostenschätzungen zu konservativ sind, ist der Finanzierungsschlüssel von 5/8 durch den Bund und 3/8 durch die Kantone für die Existenzsicherung und den ordentlichen Beitrag für den Heimaufenthalt (derzeit 29'200 Franken/Jahr) zu überprüfen.
Der Kanton Thurgau schliesst sich dieser Einschätzung der GDK vollumfänglich an.
Kanton Tessin Die Mitfinanzierung des Bundes an den EL beschränkt sich neu auf die Deckung
des allgemeinen Existenzbedarfs. Die EL müssen aber auch die Pflege durch Dritte abdecken. Zudem sind die EL als Folge der 4. IVG-Revision gestiegen. Wenn nun auch noch "Modell B" der aktuellen KVG-Revision anerkannt wird,
würden die Kosten der EL weiter ansteigen, dies alles zu Lasten der Kantone. Canton de Vaud En termes de prestations complémentaires AVS/AI, le canton devra se doter de
moyens pour maîtriser le budget "frais de soins" qui lui incombera totalement. Kanton Wallis Le projet soumis prévoit une refonte complète de la loi fédérale sur les presta-
tions complémentaires à l'assurance-vieillesse, survivants et invalidité (LPC). Le Canton du Valais estime cette révision comme tout à fait pertinente. Il tient cependant à relever quelques points sur certains articles du projet LPC (cf remarques concernant les art. 5, 9, 11, 13 et 22 de la LPC).
Canton de Neuchâtel Le nouveau règlement est approuvé.
Canton de Genève Le Canton de Genève a pris connaissance des évaluations portant sur l'impact
des mesures prévues afin d'assurer le minimum existentiel lors des séjours en EMS. Il constate que les écarts sont très importants, d'un rapport de 1 à 5 entre l'évaluation de la Confédération qui table sur un montant de 236 millions de francs et celle de la Conférence des directeurs sanitaires (CDS) qui l'estime à 1 100 millions de francs. Au regard des incertitudes liées à l'évaluation des impacts, le Canton de Genève souhaite que la clé de financement des prestations puisse être modifiée si les estimations de la CDS s'avéraient.
Canton du Jura La solution proposée semble pertinente. Les modalités de traitement des dos-
siers de bénéficiaires résidant dans des homes mériteront d'être précisées rapidement.
Freisinnige Demo- Stimmt der Neuregelung zu.
kratische Partei der
Schweiz
Christlichdemokrati- Die Totalrevision des ELG wird unterstützt. Mit der Revision soll das ELG die sche Volkspartei Mindestleistungen für die Kantone festlegen. Den Kantonen stehe es frei, weiter
zu gehen.
Schweizerische Es wird kritisiert, dass das Problem der sehr hohen Kosten im Bereich der Lang-Volkspartei zeitpflege weder thematisiert noch gelöst wird.
Schweizerische Der vorgeschlagene Gesetzesentwurf wird abgelehnt, da er als sehr unausge-Volkspartei reift betrachtet wird. Im Grundsatz wird der Entflechtung der Ergänzungsleistun-
gen nach Art. 112a BV aber zugestimmt.
Evangelische Volks- Stimmt der Neuregelung zu.
partei der Schweiz
economiesuisse Le nouveau règlement est approuvé.
Centre Patronal Les modifications proposées dans ce domaine semblent receler un danger
financier potentiel pour les cantons. En effet, dans la discussion sur la révision de la LAMal, il est donc question de diminuer le financement des soins en EMS par l’assurance maladie et d’augmenter en échange la contribution des