Rapport sur les résultats

Consultation 2004/77: Réforme de la péréquation et de la répartition des tâches RPT · 330 pages

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Vernehmlassung NFA 4. Bildung

Kanton St.Gallen Variante 2 wird befürwortet, wonach für Erstausbildungen wahlweise Stipendien

oder Studiendarlehen verwendet werden können. Variante 2 gibt den Kantonen einen grösseren Handlungsspielraum und ermöglicht ihnen eine bessere Berücksichtigung der tatsächlichen Verhältnisse, wobei der Kanton St. Gallen in seinem Zuständigkeitsbereich davon ausgeht, dass für Erstausbildungen die Ausrichtung von Stipendien die Regel, die Gewährung von Studiendarlehen dagegen die Ausnahme darstellen wird.

Schweizerischer Ge- Spricht sich für Variante 2 aus. Es ist grundsätzlich richtig, dass bei Erstausbilmeindeverband dungen Stipendien ausgerichtet werden. Allerdings gibt es Situationen, in denen

Darlehen zu gewähren sind. Die Arbeitsmarktsituation in einzelnen - vorab ländlichen - Kantonen hat zur Folge, dass z.B. Studienabgänger keine geeignete Stelle in ihrem Kanton finden, wodurch sie gezwungen sind eine Stelle in den grossen Zentren anzunehmen. Die Ausbildungskosten hat allerdings der Heimatkanton zu tragen. Aus diesem Grund ist es angebracht, dass ein Teil dieser Kosten zurückerstattet wird. Dabei ist klar, dass das Stipendienwesen sozialverträglich gestaltet werden muss. Dies kann durch kantonale Gesetze geregelt werden.

Freisinnige Demokrati- Die Variante 2 wird vorgezogen. Die Wahlfreiheit zwischen Stipendien und Stusche Partei der diendarlehen bietet mehr Handlungsspielraum im Hinblick auf sachgerechte Schweiz Lösungen im Einzelfall und unter dem Aspekt eines effizienten Mitteleinsatzes. Evangelische Volks- Die Variante 2 wird bevorzugt. Angeführte Gründe sind die bedenkliche Situation partei der Schweiz der Bundesfinanzen und die Möglichkeiten nach dem Abschluss die Studiendar-

lehen zurückzuzahlen.

economiesuisse Les variantes proposées par le Conseil fédéral n'ont pas fait l'unanimité auprès

des membres d' economiesuisse. La variante 2, qui offre davantage de marge de manouvre aux cantons, est la plus adéquate. Il n'est en effet pas souhaitable d'exclure (ou presque) l'aide sous forme de prêt pour les premières formations. Exclure les prêts pourrait être source de mauvaises incitations et peser plus lourdement sur les finances cantonales. Comme le montre les expériences réalisées dans plusieurs pays, les aides à la formation allouées sous forme de prêt sont efficaces et, contrairement à un avis répandu, ne conduisent pas à l'exclusion des étudiants issus de milieux modestes.

Centre Patronal Centre Patronal prefère la variante 2, parce qu’elle laisse un maximum de choix. Schweizerischer Bau- Spricht sich für die Variante 2 aus. Stipendien, d.h. Ausbildungshilfen à fonds ernverband perdu, sollen in erster Linie für minderbemittelte Personen ausgerichtet werden.

Gefordert wird, dass dies aber nicht nur für die Hochschulstufe gilt, sondern auch für berufliche Weiterbildung und die höheren Fachschulen. Andernfalls würden weiterbildungswillige Berufsleute gegenüber Studentinnen und Studenten an Hochschulen und Fachhochschulen diskriminiert.

Die Mittel für Ausbildungshilfen im Tertiärbereich müssen gerechter verteilt werden, denn die Bevorzugung der Hochschulabsolventinnen und -absolventen gegenüber Berufsleuten ist eine Ungerechtigkeit. Dies muss im ABG berücksichtigt werden.

Weiter muss eine Priorisierung des Mitteleinsatzes erfolgen. Dabei sollen Studiengänge mit guten Aussichten auf überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten (z.B. Juristerei) prioritär Studiendarlehen und Studiengänge mit geringen Verdienstmöglichkeiten (z.B. Agronomie) prioritär Stipendien erhalten.

Die Darlehen sollen zinslos sein oder zu einem sehr günstigen Zins gewährt werden.

Als richtig wird erachtet, dass die Ausbildungshilfen auf dieser Stufe eine Verbundaufgabe von Bund und Kantonen ist.

Schweizerischer Ge- La variante 2 est privilégié, parce qu'elle offre une plus grande marge de manœuwerbeverband vre aux cantons.

Schweizerische Ar- Spricht sich für Variante 2 aus, da diese mehr Flexibilität ermöglicht.

beitsgemeinschaft für

die Berggebiete

Schweizer Tourismus- Die flexiblere Variante 2 wird vorgezogen.

Verband

Fédération des Entre- La variante 2 est préférée pour les raisons suivantes:

prises Romandes - En vertu de l'autonomie cantonale en matière d'instruction publique, il faut dans

la pratique laisser le choix entre bourses et prêts d'études aux cantons.

- La variante 2 a l'avantage de présenter une plus grande souplesse au moment même où la politique générale des hautes écoles, à laquelle les aides à la formation sont liées, se trouve en pleine mutation.

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