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Consultation 2005/43: Evolution future de la politique agricole (Politique agricole 2011) · 370 pages
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Auswirkungen
menten weitergegeben werden, um 860 Millionen Franken jährlich entlastet (vgl. Ziff. 1.7.4).
Allgemeine wirt- Die Verteidigung der GUB/GGA auf internationaler Ebene (WTO) ist Teil des schaftliche Be- Täuschungsschutzes für die Konsumenten. Die neuen offiziellen Qualitätszeistimmungen chen sollen den Erwartungen der Konsumenten an die Qualität der Erzeugnisse
besser entsprechen. Die Konsumenten profitieren, indem der Bund einen klaren Rahmen festlegt und die Vorschriftsmässigkeit der Produkte kontrolliert wird; mit den vorgeschlagenen Änderungen wird der Täuschungsschutz verstärkt.
Milchwirtschaft Die nicht mit Beihilfen gestützten Milchprodukte (Konsum-, Past-, UHT-Milch, Jo-
ghurt, Dessertprodukte und Rahm) sollten billiger werden, da die Beschaffungskosten für den Rohstoff Milch mit dem Rückgang des Milchpreises sinken. Ein Preisrückgang bei den bisher gestützten Milchprodukten (Käse, Butter, Milchpulver und Magermilchpulver) ist nur dann zu erwarten, wenn die Kosteneinsparungen aufgrund des tieferen Milchpreises und von Rationalisierungen grösser sind als die Mindereinnahmen aufgrund der wegfallenden Stützungsmittel.
Ob und in welchem Umfang die Konsumenten von dieser Entwicklung profitieren können, hängt letztlich auch davon ab, wie gut der Wettbewerb auf Stufe Milchverwerter und Detailhandel spielt.
Die Versteigerung der Buttereinfuhrkontingente dürfte den Konsumentenpreis kaum beeinflussen.
Ackerbau Die tieferen Produzentenpreise und der intensivere Wettbewerb entlang der
Wertschöpfungskette sollten zu günstigeren Konsumentenpreisen führen.
Weinwirtschaft Mit der neuen Segmentierung des Angebotes und der verbesserten Leserlichkeit
wird das System vereinfacht. Der Konsument kann die Weine den verschiedenen Segmenten zuordnen und sollte sich auf dem Weinmarkt besser zurechtfinden.
Lebensmittelge- Für die Konsumentinnen und Konsumenten wird die Revision eine verbesserte setz Lebensmittelsicherheit bringen. Sie können im weiteren damit rechnen, dass sie
nach dem Wegfall der Grenzformalitäten aus einer grösseren Produktepalette auswählen können (Importe). Der Abbau der Grenzkontrollen im Bereich der Lebensmittel tierischer Herkunft dürfte – angesichts der grösseren Konkurrenz auf dem schweizerischen Markt – im weiteren auch eine Senkung des Preisniveaus zur Folge haben.