Vue d'ensemble des positions

Consultation 2011/106: Révision totale de la loi fédérale du 19 décembre 2003 sur les services de certification dans le domaine de la signature électronique (Loi sur la signature électronique, SCSE) · 69 pages

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Bundesamt für Justiz BJ Fachbereich Rechtsinformatik 08.11.12/SED

Reconnaissance des fournisseurs. Le point 2.1.3 du rapport explicatif nous apprend qu'il n'est retenu qu'un seul type de reconnaissan- GE ce s'appliquant aux deux types de certificats. Il ne précise toutefois pas dans quelle mesure l'introduction du certificat réglementé impli-

quera une reconnaissance complémentaire portant sur les informations nouvellement introduites dans le certificat réglementé, alors

que :

1) au niveau procédural, cette introduction de nouvelles informations contenues dans le nouveau certificat (telles que le numéro unique

d'identification des entreprises - IDE) induit nécessairement une amplification de la liste des éléments à contrôler, et donc de la capaci-

té du fournisseur à vérifier ces conditions applicables; 2) au niveau technique, il faut introduire ces nouveaux éléments dans le certifi-

cat, et donc vérifier la capacité technique du fournisseur à le faire.

Art. 3 Abs. 3

Grundsätzlich begrüssen wir die in Art. 3 Abs. 3 des Gesetzesentwurfes klar formulierte Absicht, ein breites Angebot an sicheren Zerti- NW fizierungsdiensten zu fördern und die Verwendung digitaler Zertifikate und von elektronischen Signaturen zu vereinfachen, um sie ei-

nem breiteren Kreis von Anwendern zugänglich zu machen.

3. Abschnitt: Generierung, Speicherung und Anwendung kryptografischer Schlüssel

Begründung: Im Titel des Gesetzes sowie in Art. 1 Abs. 1 lit. a und b ist von „Anwendungen― elektronischer Zertifikate die Rede, wobei ISSS jeweils klar ist, dass es sich bei elektronischen Signaturen um eine dieser möglichen Anwendungen handelt. Ein andere ist der Einsatz

von elektronischen Zertifikaten für die Authentifizierung, wie sich insbesondere aus dem Begleitberichtergibt. Der Begriff „Anwendung―

kann jedoch zu Missverständnissen führen, die insbesondere im Zusammenhang mit Art. 6 vermieden werden sollte. Hier ist nämlich

nicht die Rede von Anwendungen digitaler Zertifikate, sondern von der Anwendung kryptographischer Schlüssel. Das ZertES soll auch

nach der vorgeschlagenen Totalrevision auf die Regelung der Zertifizierungsdienste für die Erzeugung kryptografischer Schlüssel und

die Ausgabe von Zertifikaten durch die Anbieter von Zertifizierungsdiensten (―ZDA―) sowie die damit verbundenen Rechte und Pflichten

der ZDA beschränkt bleiben.

Die im ZertES aufgestellten Anforderungen an die Erstellung und Ausgabe digitaler Zertifikate schaffen zwar die Grundlage für die si-

chere elektronische Kommunikation und Information. Darüber hinaus werden jedoch auch auf Seiten der Betreiber von Anwendungen,

in deren Zusammenhang digitale Zertifikate zum Einsatz gelangen (z.B. e-Banking-Lösungen, Zustellplattformen, Lösungen für die

elektronische Abstimmung etc.), Massnahmen zur Schaffung einer sicheren Infrastruktur vorausgesetzt.

Diese anwendungsseitig zu treffenden Massnahmen sind auch nach dessen Totalrevision nicht Gegenstand des ZertES.

Es wird daher empfohlen, im Zusammenhang mit Art. 6 zur Vermeidung von möglichen Missverständnissen nicht von der Anwendung,

sondern von der ―Verwendung― von kryptographischen Schlüsseln zu sprechen.

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