Rapport sur les résultats
Consultation 2012/100: LF sur l'assurance-maladie (LAMal) (Réintroduction temporaire de l'admission selon le besoin) · 96 pages
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bezüglich der Finanzierung ein Problem haben, da, denke ich, sind wir uns alle seit Jahren einig.
Punkt 2 wurde von Jacques de Haller bereits erwähnt. Hier geht es um die Ausbildung. Die Spitäler stellen einen grossen Teil der Ausbildungsstätte für angehende Ärztinnen und Ärzte dar. Wenn im Spital der ambulante Bereich blockiert wird, dann stehen den jungen Assistenzärzten und Assistenzärztinnen keine Möglichkeiten mehr zur Verfügung, im ambulanten Bereich ihre Ausbildung zu absolvieren. Bei sehr vielen Facharzttiteln ist es wichtig, dass man nicht nur stationäre, sondern auch ambulante Leistungen zu erbringen lernt.
Punkt 3, Aufnahmepflicht und Notfalldienste: Ich denke, gerade mit der Knappheit von Praxen im ambulanten Bereich ist es so, dass die Spitäler für Notfallbehandlungen immer wichtiger werden. Es gibt viele gute Zusammenarbeiten zwischen Hausarztpraxen und Spitälern, in welchen die Spitäler im Notfallbereich für ambulante Patientinnen und Patienten eine wesentliche Rolle übernehmen. Die Spitäler sind eben genau die, die verpflichtet sind, den Patientinnen und Patienten auch zu familienunfreundlichen Arbeitszeiten – etwa in der Nacht oder am Wochenende – einen Zugang zu einer Behandlung zu gewähren. Irgendjemand muss dies tun, auch wenn es für diejenigen, die zu diesen Zeiten arbeiten müssen, nicht unbedingt familienfreundlich ist.
Punkt 4, die Frage der Evidenz: Wir wissen, dass die Zahlstellenregister-Nummern (ZSR-Nummern) zugenommen haben, aber wir haben keine Ahnung, ob das wirklich zu mehr Leistungen und zu mehr Abrechnungen führt. Das System der ZSR-Nummern ist für die Leistungserbringer sehr intransparent. Wir haben keine Ahnung, was das eigentlich genau bedeutet. Wie viele Ärzte haben möglicherweise in verschiedenen Kantonen eine ZSR-
Nummer beantragt, was dann zu zehn zusätzlichen Nummern geführt hat, auch wenn nur ein Arzt dahinter stand? Ganz wichtig wäre bei dieser Analyse eine klare Transparenz für alle Beteiligten. Nur so können wir nachvollziehen, was effektiv passiert.
Vielen Dank. Die weiteren Ausführungen erhalten Sie schriftlich.
Alain Berset
Merci beaucoup, Monsieur Wegmüller. Je passe maintenant la parole à la Gesundheitsdirektorenkonferenz, Monsieur Leutwyler.
Stefan Leutwyler, GDK Gesundheitsdirektorenkonferenz, Stv. Zentralsekretär
Vielen Dank. Sehr geehrter Herr Bundesrat, sehr geehrte Damen und Herren. Es konnten sich noch nicht alle Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren der Kantone zu dieser Frage gemeinsam äussern. Deshalb nehme ich hier Stellung für den Vorstand der GDK. Sie werden heute auch noch einzelne Kantone separat hören.
Der Vorstand der GDK stimmt dieser Vorlage zu. Wie bereits Jacques de Haller gesagt hat, hat auch die GDK zusammen mit der FMH in diesem Zusammenhang einen Vorschlag präsentiert. Der Vorstand der GDK sieht diese Vorlage, die jetzt auf dem Tisch liegt, als Zwischenschritt für eine langfristige, nachhaltige Lösung, die tatsächlich ihre Zeit braucht, um solid diskutiert werden zu können. Wir glauben, dass es diesen Zwischenschritt braucht. Es gibt insbesondere in bestimmten Regionen einen dringenden Handlungsbedarf. Natürlich verfügen auch wir nicht über die Zahlen, die diesen Beweis explizit darlegen, aber auf Grund der zum Teil sehr massiven Zunahmen in den einzelnen Regionen, insbesondere grenznahen Gebieten, erscheint uns, respektive dem Vorstand der GDK, eine kurzfristige Intervention notwendig. Und wenn es zu einer kurzfristigen Intervention kommt, scheint es sinnvoll, auf eine Regelung zurückzugreifen, die bekannt ist und sehr schnell eingeführt werden kann und bei der auch in der parlamentarischen Diskussion klar ist, worum es geht.