Rapport sur les résultats

Consultation 2013/146: Ordonnance sur l'adaptation de structures tarifaires dans l'assurance-maladie · 84 pages

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Einkommen in Verbindung stehen.

In der sehr schon ausgearbeiteten Stellungnahme der fmCh (…) wird ebenfalls aufge-

zeigt, dass die Einkommen der Grundversorger ähnlich hoch sind wie die vieler Spezia-

listen. Zudem werden die höheren Einkommen einiger Spezialisten werden nicht im

Rahmen des KVG, sondern des UVG erzielt und werden demnach von dieser Revision

in keiner Weise tangiert. Mit dieser banalen, linearen Kürzung (…) wird (…) auch die

Wirtschaftlichkeit des Gesundheitssystems beeinflusst, wie zum Beispiel die Verlage-

rung von ambulanten Leistungen zurück in den stationären Bereich.

Si nous soutenons la volonté d’améliorer la situation des médecins de famille, en re- SGDV vanche nous contestons la manière de compenser cette augmentation, que nous trou-

vons injuste à plus d’un titre. (…) est-il bien juste d’envisager d’augmenter aussi les re-

venus des médecins praticiens ayant une formation de trois ans, sur le dos de méde-

cins spécialistes ayant souvent dix ans de formation?

Nous nous étonnons aussi que la version 1.08 du Tarmed qui a été acceptée par le

Conseil Fédéral le 15.06.2012 et considérée comme appropriée soit soudainement dé-

clarée inadéquate, sans qu’aucun nouvel élément ne soit apparu.

Nous constatons aussi que ces mesures toucheront particulièrement les femmes.

Nous sommes stupéfaits de la mesure annoncée, que nous estimons particulièrement

injuste, inadaptée, inadéquate et difficilement applicable pour toutes les raisons men-

tionnées ci-dessus. De plus elle laisse percevoir un certain degré de mépris à l’égard

des spécialistes, de leurs collaborateurs/-trices et de leur travail. Nous avons également

été sensibles au fait que les actes intellectuels semblent réservés aux médecins de fa-

mille, comme si les spécialistes pouvaient travailler sans réflexion sur leur activité…

Unsere Fachgesellschaft unterstützt die Bemühungen einer Besserstellung der Grund- SGED versorger. Jedoch erscheinen uns die vom BR vorgeschlagenen Massnahmen nicht ge-

eignet und nicht sachgerecht, um dieses Ziel zu erreichen. Wir möchten darauf hinwei-

sen, dass das ärztliche Einkommen schon seit Jahren de facto sinkt. Vor diesem Hinter-

grund und der Tatsache, dass die Kosten im Gesundheitswesen vor allem aufgrund der

Demographie der Bevölkerung (Alterung, Wachstum der Bevölkerung) und des techni-

schen Fortschritts der Medizin stetig wachsen, kann nicht von einer Kostenneutralität

ausgegangen werden. Jegliche Umverteilung, auch im Sinne einer Gegenfinanzierung,

ist in diesem Kontext de facto ein Einkommensverlusts der Ärzteschaft und anderer me-

dizinischer Berufe, welche ebenfalls über die TARMED-Positionen abgegolten werden

(z.B. Pflegefachfrauen in einer Tagesklinik etc.). Die SGED lehnt aus diesem Grunde

den Ansatz einer Gegenfinanzierung ab.

Uns scheint zudem, dass die Voraussetzungen für die Anwendung der subsidiären

Kompetenz des BR nach KVG, 4. Abschnitt, Art. 43, nicht gegeben ist, da die Tarifpart-

ner sich vor kurzem auf eine neue Struktur zur Anpassung des Tarifs einigen konnten.

Das Tarmed-Regelwerk basiert auf vielen Variablen (AL, TL, Raum, Dignität etc.) die als SGGSSG gesamte Mechanik Sinn machen. Ein Eingriff nur bei einer Variablen, nämlich der tech-

nischen Leistung bei bestimmten Kapiteln, wird unvorhersehbare, nicht korrigierbare

Folgen haben.

Warum die betriebswirtschaftlichen Argumente der technischen Leistung nicht für alle

Leistungserbringer gelten sollen, ist nicht nachvollziehbar.

Zudem ist der Eingriff eindeutig rein politisch motiviert als Reaktion der Diskussion um

die Hausarztmedizin.

Die Berechnungsdaten stammen aus den 90er Jahren und der Tarif, insbesondere die

TL müsste nach oben korrigiert statt gekürzt werden.

Da der Eingriff „nur“ bis Ende 2015 gelten soll, ist er dem System und auch den Haus-

ärzten nicht dienlich, sondern verunmöglicht letztendlich nur eine konstruktive Revision

und konsumiert Ressourcen, die für die Revision dringlich nötig wären.

Von einer Nichteinigung der Tarifpartner kann aus unserer Sicht nicht die Rede sein.

(…) ist die Mehrheit (FMH, H+, MTK und curafutura) der Tarifpartner zur Zeit auf ver-

lässlichem Kurs, sodass der Eingriff nicht nötig ist.

Zusammengefasst raten wir von diesem partiellen Tarifeingriff ab, da er nicht den WZW-

Kriterien und KVG Art 43 Abs 4 und 6 entsprechen wird.

Der vorliegende Verordnungsentwurf bringt eine negative diskriminierende Haltung ge- SGGG