Rapport sur les résultats
Consultation 2014/53: Révision partielle de la loi fédérale sur l'assurance-maladie relative au pilotage du domaine ambulatoire · 167 pages
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Aus Sicht des Kantons Basel-Stadt ist die mit dieser Bestimmung den Kantonen von BS Bundesrechts wegen eingeräumte Kompetenz betreffend kantonale Massnahmen bei
Unterversorgung nicht erforderlich, da die Kantone bereits heute über diese Kompetenz verfügen und entsprechende Regelungen erlassen können bzw. bereits erlassen haben.
Es wird daher beantragt, Art. 40b KVG ersatzlos zu streichen.
Die in Frage stehende Gesetzesbestimmung ersetzt nicht eine kantonalrechtliche Rege- GR lung auf Gesetzesstufe, welche die kantonalen Massnahmen auflistet, die der Kanton
ergreifen kann. Sie ist so allgemein gestaltet, dass ihr Aussagegehalt gleich null ist. So
fragt sich beispielsweise: Was sind geeignete Massnahmen? In grundsätzlicher Hinsicht ist festgehalten, dass die in Aussicht genommene Bestimmung unnötig ist, da die Kan-
tone auch ohne diese Bestimmung Massnahmen bei der Unterversorgung ergreifen
können. Auf Art. 40b kann somit verzichtet werden.
Auch wenn sich die Kompetenz der Kantone zur Steuerung des ambulanten Bereichs AG auf sämtliche Leistungserbringer bezieht, ist davon auszugehen, dass die vorliegende
Neuregelung primär auf die ärztlichen Leistungserbringerinnen und Leistungserbringer
abzielt. Alle übrigen Leistungserbringer werden fast ausschliesslich auf Verordnung der
Ärzteschaft zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung tätig. (...)
Von der gesamten Teilrevision nicht erfasst werden diejenigen Ärztinnen und Ärzte, die
im ambulanten Bereich ohne Berufsausübungsbewilligung, also ohne eigene Zulassung,
tätig sind. Es betrifft dies sowohl Assistenzärztinnen und Assistenzärzte in den Spitälern als auch insbesondere in den Praxen. Mit der Schaffung von zusätzlichen Assistenten-
stellen können die Regulierungsbemühungen ohne weiteres umgangen werden, wie die Erfahrungen während der Zeit des Zulassungsstopps gezeigt haben. (...)
Diese Bestimmung gibt den Kantonen die Möglichkeit, bei einer Unterversorgung im ambulanten Bereich die Leistungserbringer durch geeignete Massnahmen zu unterstützen.
Die Kantone verfügen bereits heute über die Kompetenz, Leistungserbringer durch Massnahmen verschiedenster Art zu unterstützen. Eine Regelung einer solchen Kompetenz auch auf Bundesebene ist nicht notwendig. Diese Bestimmung kann ersatzlos gestri-
chen werden.
La disposizione relativa alle misure in caso di offerta insufficiente così come formulata è TI del tutto inutile e va stralciata. Già oggi i Cantoni possono sostenere e sostengono i fornitori di prestazione con degli incentivi estranei alla LAMal. La nuova disposizione non
prevede alcun incentivo a carico della LAMal, motivo per cui è appunto superflua in questo contesto e non rientra nel campo di applicazione della LAMal. C’è anzi da chiedersi
se non è stata inserita con l’unico scopo di obbligare i Cantoni a "sottoporre sistematicamente a una valutazione dell’impatto presumibile sui prezzi delle prestazioni e sui costi
a carico della LAMal" tali incentivi (cfr. rapporto esplicativo p. 9).
Potrebbe invece essere mantenuta se costituisse la base legale che permette ai Cantoni di introdurre dei valori del punto tariffari differenziati in modo da incentivare l’insedia-
mento dei medici là dove c’è penuria.
Le Conseil d’Etat est favorable à un tel article qui permettra de donner un ancrage légal VD à certaines mesures prises par les cantons afin de soutenir l’installation d’une ou plu-
sieurs catégories de fournisseurs de prestations, notamment de médecins de premier
recours. Afin de garantir la souplesse d’application voulue par le législateur fédéral et à
l’instar de ce qui a été dit en lien avec l’article 40a du projet, il est demandé que la for-
mulation de cet article soit précisée afin de lever toute ambiguïté en donnant aux can-
tons la possibilité de soutenir une ou plusieurs catégories de fournisseurs de presta-
tions.
Art. 40b, al. 1 : Lorsque l’offre en soins ambulatoires est insuffisante sur l’ensemble ou PSS sur une partie du territoire d’un canton, celui-ci peut est tenu de soutenir…