Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2006/22: Gesamtschau FinöV · 138 Seiten
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Nr. Deskriptiver Indikator Werteskala
-3 -2 -1 0 1 2 3 Bemerkungen
2.2 Lärm in Erholungsgebieten
4.2 Landschafts- und Ortsbild
8.2 Verbrauch nicht erneuerbarer Energieträger erhebliche Verlagerung
Strasse -> Schiene 12.1 Fahrplanstabilität
12.2 Etappierbarkeit
12.3 Auswirkungen Bauphase
14.1 Grossräumige Siedlungsstruktur Reisezeitverkürzung um
insgesamt ca. 6% 15.1 Kleinräumige Siedlungsstruktur
16.1 Know-how-Gewinn
Legende: +3 beste Note, -3 schlechteste Note
Tabelle 6: Ergebnisübersicht zu den deskriptiven Indikatoren
Bei den nicht monetarisierbaren Kriterien resultieren mehrheitlich lediglich geringfügige Änderungen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass nur wenige Neubaustrecken vorgesehen sind. Erhebliche qualitative Verbesserungen werden bei der Förderung der grossräumigen Siedlungsstruktur erzielt: Raumplanerisch erwünscht sind Entwicklungen, die zu einer Verdichtung der Zentren führen und die periphere Streuung reduzieren. Dabei ist insbesondere die Entwicklung der Gross- und Mittelzentren zu fördern. Das Angebot ZEB kommt diesem Ziel entgegen. Es verkürzt die Reisezeiten (unter Einbezug der Häufigkeiten) zwischen den Gross- und Mittelzentren um ca. 6%. Zudem trägt das Angebot ZEB zu einer Senkung des Verbrauchs nicht erneuerbarer Energieträger bei: Eine Reduktion der Fahrten auf der Strasse führt zur Einsparung nicht erneuerbarer Ressourcen (Treibstoffe). Zusätzlicher Elektrizitätsverbrauch auf der Schiene wird vor allem aus der erneuerbaren Wasserkraft gewonnen. Da das Angebot ZEB zu einer merkbaren Verlagerung von der Strasse auf die Schiene führt, werden Treibstoffe und somit nicht erneuerbare Energieträger eingespart.
Es ist anzumerken, dass das Angebot ZEB die Reisezeiten im Personenverkehr vor allem zwischen den Zentren entlang der Ost-West-Achse reduziert. Hier liegt auch ein Grossteil der Investitionen.
Im Güterverkehr werden vor allem Verlagerungen auf der Nord-Süd-Achse über den Gotthard realisiert.