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Vernehmlassung 2006/23: Teilrevision der Strahlenschutzverordnung, der Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung und der Dosimetrieverordnung · 26 Seiten

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Ziff. 31

31. Lu-177

1. Stoffwechsel

Inhaliertes Lutetium (Absorptionsklasse Typ M) wird via Nase und Verdauungstrakt rasch wieder ausgeschieden (Resorptionsanteil f1=0.0005). Die geringe Menge Lutetium, die ins Blut gelangt, wird zu etwa 62% vom Körper (hauptsächlich von den Knochen) aufgenommen, mit einer biologischen Halbwertszeit von 3500 Jahren. Der Rest wird etwa zu gleichen Teilen via Stuhl und Urin ausgeschieden. Die Verweilzeit vom Lutetium-177 im Körper wird durch die physikalische Halbwertszeit von 6.7 Tagen bestimmt.

2. Messmethoden Triagemessung

Messung der Kontamination der Hände nach Ausziehen der Handschuhe mit einem Kontaminationsmonitor.

Messschwelle: : 3’000 Bq auf 100 cm2

Inkorporationsmessung

Messung der Lu-177-Aktivität M in Bq mit einem Ganzkörperzähler.

3. Überwachungsintervalle T und Zeitpunkt t der ersten Messung nach Ereignis

TTriage: nach jeder TMessung: nach Überschreitung tEreignis: sofort

Anwendung der Messschwelle

4. Interpretation ohne Berücksichtigung einer früheren Inkorporation

t einh/m(t)

E50 = M.{einh/m(t)} [Tage] [Sv/Bq]

1 3,48×10-9 E50: 50-Jahre-Folgedosis in Sv 2 7,63×10-9 M: Messwert in Bq 3 1,56×10-8 einh: Dosisfaktor in Sv/Bq 4 2,58×10-8 m(t): Retentionsanteil 5 3,57×10-8 t: Tage zwischen Messung und Inkorporation. 6 4,38×10-8 Bei unbekanntem Inkorporationszeitpunkt ist t = T/2 7 5,08×10-8 10 7,27×10-8 15 1,27×10-7 20 2,23×10-7 30 6,75×10-7