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Vernehmlassung 2006/23: Teilrevision der Strahlenschutzverordnung, der Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung und der Dosimetrieverordnung · 26 Seiten
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Ziff. 35
35. Ra-226
1. Stoffwechsel
Inhaliertes Radium (Absorptionsklasse Typ M) wird via Nase und Verdauungstrakt (Resorptionsanteil f1=0.2) im Verlauf von Stunden bis Tagen wieder ausgeschieden. Etwa 5% bleiben längerfristig in der Lunge. Die Verweilzeit in der Lunge wird durch die Mechanismen der Lungenclearance bestimmt. Radium, das ins Blut gelangt, wird primär in die Knochen eingebaut.
2. Messmethoden Triagemessung
Messung der α-Aktivitätskonzentration der Raumluft am Arbeitsplatz.
Messschwelle: 380 Bq h / m3 (Integralwert über 1 Jahr)
Inkorporationsmessung
Messungen der Aktivitätskonzentration Cu im Urin in Bq/l des Ra-226 und der Folgenuklide.
3. Überwachungsintervalle T und Zeitpunkt t der ersten Messung nach Ereignis
TTriage: --- TMessung: 180 Tage tEreignis: Sofort
4. Interpretation ohne Berücksichtigung einer früheren Inkorporation
t einh/m(t)
E50 = Cu.{einh/m(t)} [Tage] [Svl/Bq]
1 0,20×10-2 E50: 50-Jahre-Folgedosis in Sv 2 0,99×10-2 Cu: Messwert in Bq/l 3 1,50×10-2 Einh: Dosisfaktor in Sv/Bq 4 2,11×10-2 m(t): Retentionsanteil 5 2,93×10-2 t: Tage zwischen Messung und Inkorporation. 6 4,03×10-2 Bei unbekanntem Inkorporationszeitpunkt ist t = T/2 7 5,42×10-2 15 17,6×10-2 30 32,6×10-2 60 48,8×10-2
Überwachungsintervall T = 180 Tage 90 68,8×10-2
180 151×10-2 270 275×10-2
5. Korrektur für vorangehende Inkorporation
Überwachungsintervall T = 180 Tage: E = M ⋅ 6, 9⋅10−1− Ea ⋅0,25
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