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Vernehmlassung 2006/23: Teilrevision der Strahlenschutzverordnung, der Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung und der Dosimetrieverordnung · 26 Seiten
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Ziff. 32
32. Re-186
1. Stoffwechsel
Inhaliertes Rhenium (Absorptionsklasse Typ F) gelangt rasch in die Schilddrüse, den Magen, die Leber und den Darm. Man nimmt an, dass der Rest der Aktivität sich gleichmässig im ganzen Organismus verteilt. Etwa 70% des Rhenium wird mit einer biologischen Halbwertszeit von 1.6 Tagen zu gleichen Teilen via Stuhl und Urin ausgeschieden (Resorptionsanteil f1 = 0.8).
2. Messmethoden Triagemessung
Messung der Kontamination der Hände nach Ausziehen der Handschuhe mit einem Kontaminationsmonitor.
Messschwelle: 3’000 Bq auf 100 cm2
Inkorporationsmessung
Messung der Re-186-Aktivität M in Bq mit einem Ganzkörperzähler.
3. Überwachungsintervalle T und Zeitpunkt t der ersten Messung nach Ereignis
TTriage: nach jeder TMessung: bei Überschreitung tEreignis: sofort
Anwendung der Messschwelle
4. Interpretation ohne Berücksichtigung einer früheren Inkorporation
t einh/m(t)
E50 = M.{einh/m(t)} [Tage] [Sv/Bq]
1 2,74×10-9 E50: 50-Jahre-Folgedosis in Sv 2 4,90×10-9 M: Messwert in Bq 3 8,22×10-9 einh: Dosisfaktor in Sv/Bq 4 1,30×10-8 m(t): Retentionsanteil 5 1,94×10-8 t: Tage zwischen Messung und Inkorporation. 6 2,80×10-8 Bei unbekanntem Inkorporationszeitpunkt ist t = T/2 7 3,90×10-8 10 9,09×10-8 15 2,89×10-7 20 8,28×10-7 30 6,22×10-6