Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2006/38: Ratifikation der UNESCO-Konvention über die kulturelle Vielfalt · 15 Seiten

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Vernehmlassungsbericht Ratifikation der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

on des Théâtres Romands UTR, Verband Filmregie und Drehbuch FDS, Verein IG Schweizer Internetradio ISI, Vereinigte Theaterschaffende der Schweiz VTS.

Die Stellungnahme der SUK wird von folgenden Organisationen unterstützt: Association Pannalal AP, Délégation à la Langue Française DLF, InfoSud, Jodlerclub Echo Basel JEB, Kultur und Entwicklung KuE, Pfister, Réseau Foi et Justice Afrique-Europe RFJAE, Schweizerische Nationalphonothek SNPh, Stiftung Schweizerische Theatersammlung STS, Schweizerischer Kunstverein SKV, Schweizerischer Musikrat SMR, Seminar für Sozialanthropologie der Universität Fribourg SozAnth, Storyteller Museum – Swiss Institute of Intangible Heritage STM, SUISA, Suisseculture, SuisseTHEATRE ITI.

Alliance Sud legt den Schwerpunkt auf die internationale Zusammenarbeit und fordert, dass die Schweiz im Rahmen des Fonds für kulturelle Vielfalt zur Förderung der Kulturwirtschaft von Entwicklungsländern beitrage. Ausserdem soll sie kulturellen Gütern und Dienstleistungen aus diessen Ländern eine Vorzugsbehandlung gewähren, durch die Einführung geeigneter Anreizmassnahmen und technische Unterstützung. Ähnlich äussern sich SKKV, Suisseculture, SUK und TPD. Die Stellungnahme von Suisseculture wird von folgenden Organisationen unterstützt: FDS, PAcK, SUISA, VTS.

Für die Filmbranche bestätigt Cinésuisse, dass der Schutz und die Förderung der kulturellen Ausdrucksformen für das Schweizer Filmschaffen von hohem Interesse und von zentraler Bedeutung seien. So habe das Schweizer Filmgesetz zum Zweck, die Vielfalt und Qualität des Filmangebots sowie das Filmschaffen zu fördern und die Filmkultur zu stärken; die Beteiligung der Schweiz am europäischen MEDIA-Programm diene ähnlichen Zielen. Die Ratifikation der UNES-CO-Konvention durch die Schweiz stelle daher ein Bekenntnis zur Geltung dieser Zielsetzungen auch auf übergeordneter Ebene und in kulturell umfassender Weise dar. Die Stellungnahme von Cinésuisse wird von folgenden Organisationen unterstützt: Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz FDS, Gruppe Autoren Regisseure Produzenten GARP, Präsenz Aktion Kultur PAcK, SUISA, SUISSIMAGE.

Memoriav, der Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz, verspricht sich von der Ratifikation eine Konsolidierung und Weiterentwicklung der Schweizer Kulturpolitik. Kulturerhaltung spiele für den Schutz und die Förderung der kulturellen Vielfalt eine entscheidende Rolle, allerdings bestünden in dieser Hinsicht in der Schweiz noch Defizite (fehlende gesetzliche Regelungen, ungenügende finanzielle Mittel, mangelnde landesweite Koordination). Der Bund, die Kantone und die Gemeinden müssten sich in der Folge der Ratifizierung der Konvention um eine effiziente Politik der Erhaltung des kollektiven Gedächtnisses bemühen.

Auch die Nationale Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung NIKE, die Landesgruppe Schweiz des Internationalen Rates für Denkmalpflege ICOMOS und der Schweizerische Verband für Konservierung und Restaurierung SKR fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme eine aktivere Kulturpolitik, um den Ziele der Konvention auch in der Aussenpolitik und der Aussenwirtschaft der Schweiz Geltung zu verschaffen, beispielsweise bei der Bewilligung von Exportrisikogarantien.

Der Schweizerische Kunstverein SKV erinnert daran, dass die Schweiz die Grundsätze der Konvention seit langem lebe, indem die verschiedenen Sprachkulturen sich ergänzen und die Kantone als wichtigste Träger der Kulturförderung anerkannt sind. In gewissen Bereichen (Verständigungskredit, Fahrende) regt der SKV eine Überprüfung der Prioritäten hinsichtlich der Förderung der kulturellen Vielfalt an.

SuisseTHEATRE ITI (und ähnlich: unima, VTS) verbindet mit ihrer positiven Stellungnahme die Forderung, dass das Theater vermehrt als Mittel zur Integration und Interaktion zwischen den Kulturen eingesetzt und stärker in die Bildung integriert werden müsse. Die Vielsprachigkeit der Schweiz sei eine gute Voraussetzung für kulturelle Vielfalt, aber nur solange ein aktiver Kulturdialog über die Sprachgrenzen hinweg geführt werde.

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR idée suisse ruft die für den audiovisuellen Bereich relevanten Bestimmungen der Konvention in Erinnerung und unterstreicht die