Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/76: Nationales Programm Alkohol 2008 - 2012 (NPA) · 62 Seiten
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die Repräsentativität der Treffen deutlich gesteigert werden könnte, wenn die Alkoholbranche dabei vertreten wäre (ANCV, Communauté interprofessionnelle des vins de Genève, SWBV, Société des encaveurs de vins suisses, Vereinigung Schweizer Weinhandel).
3.7.7 Handlungsfeld 7, Massnahmen 07.01 und 07.02
Handlungsfeld 7: Forschung und Statistik
Zu Handlungsfeld 7 äussern sich 17 Stellungnahmen.
Eine grosse Mehrheit der Stellungnahmen äussert sich zustimmend (14 von 17). Handlungsfeld 7 wird als Entscheidungsgrundlage von den Kantonen (AR, NE, SO, SZ, ZH) begrüsst. Von den Städten (Schweizerischer Städteverband, Stadt Zürich) wird eingebracht, dass Erkenntnisse aus der Praxis dabei unbedingt berücksichtigt werden müssen.
Bei den Parteien fordert die EDU eine vom BAG unabhängige wissenschaftliche Begleitung, z.B. eine Uni aus dem In- oder Ausland, da eine wissenschaftliche Begleitgruppe innerhalb des BAG-Programms logischerweise zu den bereits im Voraus bekannten positiven Schlussfolgerungen kommen würde.
Aus der Branche ist für den Schweizerischen Brauerei-Verband die Frage nach der Höhe des zur Verfügung zu stellenden Budgets wichtig. Ausserdem sei Auftragsforschung unter gleichzeitiger Vorgabe des erwarteten Resultates unredlich und auszuschliessen.
Aus dem Bereich Sucht und Gesundheit findet die Gesundheitsförderung Schweiz es wichtig, dass genügend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Privatklinik Meiringen/SGPP ist der Meinung, dass die Alkoholforschung vermehrt auf Umsetzungsfragen gelenkt und Ergebnisse zielgruppengerecht aufbereitet und kommuniziert werden sollen. Sie macht ausserdem einen Vorschlag, wie die Forschungsaufträge vergeben werden könnten: es solle ein Budget festgelegt werden und es sollten Projekte in der Versorgungsforschung und Umsetzung und Verbesserung von Behandlungsmethoden ausgeschrieben werden. Sie konstatiert überdies Handlungsbedarf bei der Vernetzung der Forschungs- und klinischer Einrichtungen in der Schweiz, was bei der Ausschreibung berücksichtigt werden könnte. Wichtig sei zudem, dass die Forschungsprogramme nicht nur auf epidemiologischen, sondern auch auf klinischen Ansätzen beruhten. Die SSAM möchte, dass „Statistik“ im Titel gestrichen wird, da diese nur Werkzeug der Forschung sei. Die Zusammenarbeit solle zudem nicht nur mit internationalen Forschungsinstitutionen geschehen, sonder auch mit Organisationen, Verbänden und Gesellschaften, die im Alkoholforschungsbereich tätig seien. Die Bildungsdirektion des Kantons ZH wünscht sich von Bund ein verstärktes Engagement in der Erarbeitung von Grundlagen. Forschung, Erarbeitung neuer Konzepte und deren Überprüfung sowie spätere Verbreitung als ‚models of good practice‘ sollten überdies vom Bund beaufsichtigt werden. Der Verein „Sag NEIN zu Drogen, sag JA zum Leben“ möchte, dass Einstellung und Trinkverhalten regelmässig mittels Fragebogen statistisch erfasst werden, aber dass neben grossen Bevölkerungsstatistiken auch auf einzelne Präventions- und Behandlungs-