Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/76: Nationales Programm Alkohol 2008 - 2012 (NPA) · 62 Seiten
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Eine Minderheit der Stellungnahmen äussert Vorbehalte (3 von 14). Aus der Branche legen
Schweizerischer Bauernverband und der Schweizerische Obstverband unter Vorbehalt der definitiven Version der Massnahmen ein Veto ein, da die Formulierung zu vage sei, um abschliessend Stellung zu nehmen. Die SSAM aus dem Bereich Sucht und Gesundheit findet die Beschränkung der Zusammenarbeitsvertiefung auf den Bereich der Prävention nicht plausibel. Sie solle auf die übrigen Säulen der Suchtpolitik ausgeweitet werden.
Zudem werden zwei Bemerkungen formuliert. Von den Kantonen regt TG an, dass sich
kleinere Kantone auf regionale bzw. Kantonsübergreifende Netzwerke (z.B. Radix) abstützen können. Von den Parteien fragt die CVP, weshalb das Seco nicht einbezogen werde.
Massnahme 06.01: Schaffung einer Begleitgruppe Nationales Programm Alkohol
Zu Massnahme 06.01 äussern sich 14 Stellungnahmen.
Mit einer Ausnahme zeigt sich in allen Stellungnahmen zu Massnahme 06.01 Zustimmung (13 von 14). Von den Kantonen würde VS auf Anfrage einen Repräsentanten delegieren. Die Stellungnahmen aus der Branche gehen davon aus, dass die Ausführungen bedeuten, dass die Branchenkreise alkoholischer Getränke von Amtes wegen mit einbezogen werden (ANCV, Communauté interprofessionnelle des vins de Genève, Coop, Denner, GastroSuisse, hotelleriesuisse, IG DHS, SWBV, Société des encaveurs de vins suisses, Vereinigung Schweizer Weinhandel). Aus dem Bereich Sucht und Gesundheit und der Jugendverbände sind die ZÜFAM und die SAJV daran interessiert, in einer Begleitgruppe zum NPA mitzuwirken.
In einer Stellungnahme werden nicht präzisierte Vorbehalte angebracht (1 von 14; Schweizerischer Brauerei-Verband).
Massnahme 06.02: Durchführung jährlicher Treffen zwischen Kantonen und dem BAG zu alkoholpolitischen Themen
Zu Massnahme 06.02 äussern sich 14 Stellungnahmen.
Die Stellungnahmen zu Massnahme 06.02 sind geteilter Meinung. Ein Teil der Stellungnahmen zu Massnahme 06.02 äussert Zustimmung ohne Vorbehalte (5 von 14).
Ein Teil der Stellungnahmen bringt Kritik an (4 von 14). Städte (Schweizerischer Städteverband und Stadt Zürich) und Polizei (KSPD) bedauern, dass die kommunale Ebene kaum als Partnerin wahrgenommen werde, leiste sie doch mindestens die Hälfte der Arbeiten im präventiven, schadensmindernden und repressiven Bereich und habe – insbesondere in urbanen Zentren
– grosse und langjährige Erfahrung in der Bewältigung des problematischen Alkoholkonsums. Aus der Branche formuliert der Schweizerische Brauerei-Verband allgemein Vorbehalte.
Zudem werden fünf Bemerkungen formuliert. Aus der Branche wird festgehalten, dass solche Treffen einzig der Koordination und dem Informationsaustausch dienen können, aber dass