Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2007/76: Nationales Programm Alkohol 2008 - 2012 (NPA) · 62 Seiten
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eine etwas lasche Art geschehe. Bei der Totalrevision des Alkoholgesetzes wäre die Gelegenheit gegeben, gewisse Einschränkungen und zusätzliche Präzisierungen einzuführen. Im Rahmen des NPA müsse vorgesehen werden, dass die Forschung und Information, für die die Gelder bestimmt seien, koordiniert und überwacht würden. Coop, Denner, GastroSuisse, hotelleriesuisse und IG DHS stimmen der Massnahme zwar zu, die öffentliche Hand sei aber nicht verpflichtet, Mittel für das NPA zur Verfügung zu stellen.
3.7.10 Handlungsfeld 10, Massnahmen 10.01, 10.02
Handlungsfeld 10: Qualitätssicherung, Aus-/Weiterbildung
Zu Handlungsfeld 10 äussern sich 7 Stellungnahmen.
Die Stellungnahmen zu Handlungsfeld 10 sind geteilter Meinung. Ein Teil der Stellungnahmen zu Handlungsfeld 10 äussert sich unterstützend (3 von 7).
Von den Parteien möchte die EDU, dass dieser Bereich an eine unabhängige ständige wissenschaftliche Begleitinstanz gebunden oder ihr übertragen werde. Von der Branche stimmt der Schweizerische Brauerei-Verband im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel zu. Aus dem Bereich Sucht und Gesundheit findet der Verein „Sag NEIN zu Drogen, sag JA zum Leben“, das grösste Augenmerk sei auf die erfolgreichsten Präventions- und Behandlungsformen zu richten, um die vorhandenen Ressourcen in Ausbildungen mit möglichst effizienten Resultaten zu investieren.
Ein Teil der Stellungnahmen äussert Vorbehalte (4 von 7). Der Schweizerische Städteverband und die Stadt Zürich bemängeln, dass die Qualitätssicherung und Aus- und Weiterbildung von Fachleuten im Präventionsbereich ebenso wichtig sei wie von Berufsleuten, die mit Menschen mit Alkoholproblemen befasst seien.
Massnahme 10.01: Weiterbildung von Sucht- und anderen Fachleuten
Zu Massnahme 10.01 äussern sich 11 Stellungnahmen.
Eine grosse Mehrheit der Stellungnahmen unterstützt die Massnahme 10.01 (9 von 11).
Aus der Branche stimmen Coop, Denner, GastroSuisse, hotelleriesuisse, IG DHS und der Schweizerische Brauerei-Verband im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel zu.
Eine Stellungnahme äussert Vorbehalte (1 von 11). Von den Jugendverbänden möchte die
SAJV, dass das Zielpublikum um Personenkreise mit erziehender und betreuender Funktion erweitert werde, insbesondere um die in der offenen Jugendarbeit tätigen JugendarbeiterInnen und die in der Verbandsjugend aktiven, voll- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden.
Zudem wird eine Bemerkung formuliert. Aus dem Bereich Sucht und Gesundheit sieht die
FOSUMOS für sich eine aktive Rolle in der Umsetzung der Massnahme.