Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2008/10: Bundesbeschluss über das Programm zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz und über die Freigabe der Mittel · 69 Seiten
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entstehen. Hingegen gibt es bereits heute Engpässe der Problemstufen I und II. Zu den Strecken, welche heute schon der Problemstufe I zuzuordnen sind, gehören Morges-Est – Ecublens (N1), Rothrist – Wiggertal (N1), Muri – Rubigen (N6) und Villars-Ste-Croix - Lausanne Blécherette (N9). Engpässe der Problemstufe II sind die Strecken Le Vengeron – Coppet (N1), Wankdorf - Schönbühl (N1), Baden – Neuenhof (N1), Limmattalerkreuz - Zürich Nord (N1), Zürich-Ost – Brüttisellerkreuz (N1) und Bern-Ostring – Muri (N6).
1.4.1.3 Ergebnis der Engpassanalyse
Die gravierendsten Engpässe werden im Jahre 2020 in den grossen Städten und Agglomerationen anzutreffen sein. Hauptursache dafür ist die Überlagerung des überregionalen Verkehrs mit dem Ziel-, Quell- und Binnenverkehr der Agglomerationen. Abbildung 1 fasst die Ergebnisse der Engpassanalyse zusammen.
Abbildung 1: Ergebnis der Engpassanalyse auf dem bestehenden Nationalstras-
sennetz mit den Engpässen der Problemstufen I bis III sowie den saisonal bedingten Überlastungen.
Auf dem knapp 1'800 Kilometer langen Nationalstrassennetz werden im Jahr 2020 rund 400 Kilometer überlastet sein. Davon entfallen rund 143 Kilometer auf die Problemstufe I, auf Problemstufe II rund 182 Kilometer und auf Problemstufe III rund 81 Kilometer. Hinzu kommen Engpässe mit saisonalen Überlastungen während der Hauptreisezeiten oder an Wochenenden. Dabei handelt es sich typischerweise um Nationalstrassen in den Tourismusregionen und um die Nord-Süd-
Verbindungen.