Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2009/119: Konsolidierungsprogramm 2011-2013 (KOP 11/13) und Bericht zur Umsetzung der Aufgabenüberprüfung des Bundes · 162 Seiten

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2.2.8 Forschung

Heutiger Zustand

Der unter dem Titel «Massnahmen im Bereich Forschung» unterbreitete Sparauftrag umfasst sieben kleinere Aufgabenverzichte und Ausgabenreduktionen im übergeordneten Bereich Forschung. Fünf Anpassungen sollen im Bereich der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit vorgenommen werden, zwei weitere erfolgen im nationalen Bereich. Der heutige Stand der Aufgabenerfüllung wird weiter unten beschrieben.

Im Finanzplan vom 19.08.2009 eingestellte Mittel (in Mio.)

FP 2011 FP 2012 FP 2013

Verschiedene Kredite im Bereich Forschung 1 428 1 491 1 551

Massnahmen

Verzicht auf Teilnahme am Competitiveness and Innovation Programme (CIP): Auf die vom Bundesrat als nicht prioritär bezeichnete Teilnahme am CIP wird verzichtet.

Rücknahme des Zuwachses der Overheadbeiträge des Schweizerischen Nationalfonds: Die im Finanzplan spezifisch für die Abgeltung der indirekten Forschungskosten (Overhead) bereitgestellten Mittel werden weiter ausbezahlt, jedoch mit geringeren jährlichen Zuwachsraten.

Priorisierungen in der weltweiten bilateralen wissenschaftlichen Zusammenarbeit: Fokussierung auf neu drei bis vier Länderprogramme.

Verzicht auf die weitere Förderung des CMS-Experiments ab 2012: Die Zahlungen an das CMS-Experiment für den Large Hadron Collider am CERN laufen auf Ende der BFI-Periode 2008-2011 aus.

Redimensionierung des Beitrags an den ITER/Broader Approach: Durch eine Redimensionierung des nationalen Programms ITER/Broader Approach wird auf die freiwilligen Beiträge ein Jahr früher verzichtet.

Verzicht auf Beiträge an die Stiftung Science et Cité: Ab dem Jahr 2012 wird auf die zusätzliche Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft via Stiftung Science et Cité verzichtet.

Kürzung der Beiträge an die Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung (COST): Durch die Massnahme sinken die freiwilligen Beiträge an Schweizer Forschende für die Teilnahme an Projekten und Koordinationsaktivitäten.