Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2009/120: Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen 2008-2011 · 144 Seiten
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Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen 2008-2011
In der nachfolgenden Tabelle sind die Veränderungen beim Verhältnis zwischen dem massgebenden quellenbesteuerten Einkommen (QS) und dem massgebenden Einkommen der natürlichen Personen (NP) im Bemessungsjahr 2006 ersichtlich. Für die Kantone insgesamt beträgt das Verhältnis in der Basisvariante 6,8 Prozent und reduziert sich in Variante 1 auf 5,5 Prozent und in Variante 2 auf 6,2 Prozent. Im Kanton Genf mit dem heute grössten Verhältnis (Basis = 18,3 %) reduziert sich das Verhältnis am stärksten und zwar auf 12,0 (Variante 1) bzw. 15,2 Prozent (Variante 2). Dahinter folgen die Kantone Basel-Stadt (Basis = 17,3 %) mit einer Reduktion von 5,8 (Variante 1) bzw. 2,9 Prozentpunkten (Variante 2) und Tessin mit 5 (Variante 1) bzw. 2,5 Prozentpunkten (Variante 2).
Tabelle 33 Verhältnis zwischen massgebenden quellenbesteuerten Einkommen (QS) und Ein-
kommen der natürlichen Personen (NP): Vergleich zwischen den Varianten
in Prozent
Verhältnis zwischen quellenbesteuerte Einkommen und Einkommen der natürlichen Personen 2006 Kanton Basis Variante 1 Variante 2
ZH 4.6% 4.5% 4.5%
BE 5.2% 5.2% 5.2%
LU 3.5% 3.5% 3.5%
UR 5.2% 4.9% 5.1%
SZ 2.2% 2.0% 2.1%
OW 4.2% 4.2% 4.2%
NW 2.2% 2.2% 2.2%
GL 3.3% 3.3% 3.3%
ZG 3.6% 3.5% 3.5%
FR 4.0% 4.0% 4.0%
SO 2.8% 2.6% 2.7%
BS 17.3% 11.5% 14.4%
BL 5.8% 3.9% 4.8%
SH 10.3% 8.3% 9.3%
AR 3.6% 3.3% 3.4%
AI 2.8% 2.7% 2.8%
SG 6.0% 4.9% 5.5%
GR 10.8% 9.4% 10.1%
AG 4.2% 3.7% 3.9%
TG 4.8% 4.3% 4.5%
TI 15.5% 10.5% 13.0%
VD 5.8% 5.1% 5.4%
VS 6.8% 6.6% 6.7%
NE 8.1% 6.5% 7.3%
GE 18.3% 12.0% 15.2%
JU 8.9% 5.9% 7.4%
CH 6.8% 5.5% 6.2%
Variante 1: Bruttolöhne der vollständig besteuerten Grenzgänger und der begrenzt
besteuerten Grenzgänger werden nur zur Hälfte berücksichtigt
(Gewichtungsfaktor von 0.5).
Variante 2: Bruttolöhne der vollständig besteuerten Grenzgänger und der begrenzt
besteuerten Grenzgänger werden mit einem Abschlag von 25 Prozent
berücksichtigt (Gewichtungsfaktor von 0.75).
Betrachtet man die Veränderungen des Ressourcenpotenzials 2010 bei einer möglichen Anwendung der genannten Regeln (Variante 1 und 2) auf alle drei Bemessungsjahre 2004- 2006, so würde das Ressourcenpotenzial pro Kopf um 212 Franken (Variante 1) bzw. 106 Franken (Variante 2) abnehmen. Obwohl dieser Rückgang als insgesamt relativ gering er-