Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2009/120: Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen 2008-2011 · 144 Seiten

Fedlex · Erläuternder Bericht · Seite 118Fedlex · Erläuternder Bericht

Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen 2008-2011

Tabelle 35 Ressourcenindex: Vergleich zwischen den Varianten

Differenz Differenz

Ressouren- Ressouren- zw. Ressouren-

zw. Variante index 2010 index 2010 Variante 1 index 2010

2 und Basis und Basis Kanton Basis Variante 1 Variante 2

ZH 132.2 133.1 0.9 132.6 0.4

BE 76.5 77.0 0.5 76.7 0.2

LU 75.5 76.0 0.5 75.7 0.2

UR 58.0 58.4 0.4 58.2 0.2

SZ 130.0 130.8 0.8 130.4 0.4

OW 70.7 71.2 0.5 71.0 0.3

NW 125.3 126.2 0.9 125.8 0.5

GL 67.6 68.1 0.5 67.8 0.2

ZG 237.0 238.7 1.7 237.9 0.9

FR 70.9 71.4 0.5 71.1 0.2

SO 77.3 77.8 0.5 77.6 0.3

BS 139.0 135.9 -3.1 137.4 -1.6

BL 101.2 100.5 -0.7 100.9 -0.3

SH 95.7 95.4 -0.3 95.6 -0.1

AR 75.2 75.7 0.5 75.5 0.3

AI 79.8 80.3 0.5 80.0 0.2

SG 74.2 74.4 0.2 74.3 0.1

GR 79.5 79.4 -0.1 79.4 -0.1

AG* 85.7 86.0 0.3 85.9 0.2

TG 73.4 73.7 0.3 73.5 0.1

TI 95.2 93.2 -2.0 94.2 -1.0

VD 106.9 107.2 0.3 107.0 0.1

VS 66.3 66.7 0.4 66.5 0.2

NE 95.2 95.2 0.0 95.2 0.0

GE 148.6 144.5 -4.1 146.6 -2.0

JU 65.1 64.3 -0.8 64.7 -0.4

CH 100 100100

Variante 1: Bruttolöhne der vollständig besteuerten Grenzgänger und der begrenzt

besteuerten Grenzgänger werden nur zur Hälfte berücksichtigt

(Gewichtungsfaktor von 0.5).

Variante 2: Bruttolöhne der vollständig besteuerten Grenzgänger und der begrenzt

besteuerten Grenzgänger werden mit einem Abschlag von 25 Prozent

berücksichtigt (Gewichtungsfaktor von 0.75).

Wie weiter oben beschrieben, führt eine reduzierte Berücksichtigung der Grenzgängereinkommen zu einem Rückgang des Ressourcenpotenzials der Kantone insgesamt. Verwendet man dieses gemäss den gewählten Varianten angepasste Ressourcenpotenzial zur Fortschreibung der Dotation, nimmt bei Variante 1 der vertikale Ressourcenausgleich gegenüber der FiLaV 2010 (Basis) um 14,4 Mio. Franken ab, weil das Ressourcenpotenzialwachstum aller Kantone von ursprünglich 5,4 Prozent (Basis) auf 4,6 Prozent (Variante 1) zurückgeht. Auch die Dotation des horizontalen Ressourcenausgleichs nimmt um 13 Millionen Franken ab, weil sich das Wachstum der ressourcenstarken Kantone um einen Prozentpunkt auf 5,9 Prozent reduziert. Analog verringern sich bei Variante 2 die Dotationen jeweils nur um die Hälfte gegenüber der Reduktion von Variante 1.

Nachfolgend werden die Auswirkungen auf die Einzahlungs- bzw. Auszahlungsbeträge simuliert. Bei den ressourcenstarken Kantonen werden die Kantone Genf, Basel-Stadt und Basel- Landschaft entlastet, dagegen werden die anderen ressourcenstarken Kantone Zug, Zürich und Schwyz stärker belastet.