Beilage 2

Vernehmlassung 2009/89: Totalrevision der Verkehrsregelnverordnung (VRV) und der Signalisationsverordnung (SSV) · 346 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 31Fedlex · Ergebnisbericht

Orten ist zu diesem Zweck auf einer Länge von mindestens 20 m die Anordnung von Parkplätzen zu unterlassen.

Begründung

Die Strasse ist nicht nur Verkehrsraum, sondern auch Raum für Aufenthalt, Bewegung und Spiel. Die fehlenden geeigneten Strukturen in den heutigen Wohnquartieren sind ein wichtiger Grund für den Bewegungsmangel, namentlich von Kindern. Geeignete Treffpunkte sind auch zentral für nachbarschaftliche Kontakte und die soziale Integration. Der Bund soll sich hierbei aktiv für die Schaffung von solchen geeigneten Strukturen einsetzen, wie dies in der Studie des BAG «Strukturelle Bewegungsförderung in der Gemeinde» gefordert wird (vgl. www.strukturellebewegungsfoerderung.ch).

Die im Absatz 4 vorgeschlagene Formulierung soll anschliessend durch geeignete Vollzugshilfen konkretisiert werden.

Public Wie bfu.

Health

Schweiz

Stiftung Abs. 1:

Schweiz Neu sollen auch Personen, die ihr Velo schieben, zwingend auf die linke Strassenseite Mobil wechseln müssen. Dies so generell festzulegen, widerspricht häufig einem sicheren und

natürlichen Verhalten. Ein Velofahrer schiebt sein Velo manchmal nur eine gewisse Strecke: z.B. bei Steigungen, bei Scherben, Eis, wenn der Belag für das Transportgut zu holprig ist; wenn ein Kind oder ein Erwachsener auf der Strasse nicht fahren darf oder will etc.. Wenn er dann jeweils die Fahrbahnseite wechseln müsste, erhöht das seine Gefährdung. Auch wenn auf der linken Seite Autos parkiert sind, wäre es unklug, dort das Velo zu schieben. Da Velos zwingend mit Reflektoren nach hinten ausgerüstet sind, sind sie auf der rechten Strassenseite zu Fuss nicht grundsätzlich mehr gefährdet, als wenn sie dort fahren. Antrag: "1 (...) Verkehrsaufkommen. Ein Fahrrad kann auf der linken oder rech-

ten Strassenseite geschoben werden, je nachdem, wo es sicherer erscheint."

BUL Leider entwickelt sich die Bekleidungsbranche mit ihren Produkten seit Jahren nicht im

gewünschten Rahmen zu Gunsten einer besseren Sichtbarkeit in der Nacht oder wenn die Witterung es erfordert. Die motorisierten Verkehrsteilnehmer geraten deshalb zunehmend unverschuldet in schwierige Rechtslagen, wenn sie schlecht sichtbare Fussgänger verletzen. Wir fordern hiermit ausdrücklich, dass sich Fussgänger auf der Strasse nachts besser sichtbar machen müssen, mit reflektierenden Materialien.

SIK Wie BUL.

KSPD Auf der Fahrbahn müssen Fussgänger links gehen, beim Fehlen von Ausweichmöglichkei-

ten ist rechts zu gehen (komplizierte Formulierung), Abs. 3: Wort „unnötig“ streichen.

COCRBT Il y a redondance avec le 49 LCR. Par ailleurs la formulation « inverse » (mise en avant de

l‟exception au lieu de la règle) de la phrase n‟est pas heureuse. (LS)

Kapo AR Wie AR.

Kapo AI Wie Kapo AR.

Kapo SG Abs. 3: Was heisst "unnötig behindert"? Gibt es ein nötiges Behindern?

Kapo TG Abs. 1 ist zu komplizierte Formulierung: Auf der Fahrbahn müssen die Fussgängerinnen

und Fussgänger links gehen. Sie haben rechts zu gehen, wenn sie links keine Möglichkeit zum Ausweichen haben. Sie müssen hintereinander gehen, ausgenommen auf Nebenstrasse bei geringem Verkehrsaufkommen.

Kapo ZH Wie ZH.

Stapo Auf der Fahrbahn müssen Fussgänger links gehen, beim Fehlen von Ausweichmöglichkei-Chur ten ist rechts zu gehen (komplizierte Formulierung), Abs. 3: Wort „unnötig“ streichen.

Stapo Auf der Fahrbahn müssen Fussgänger links gehen, beim Fehlen von Ausweichmöglichkei-SG ten ist rechts zu gehen (komplizierte Formulierung), Abs. 3: Wort „unnötig“ streichen.

SSR Gelten Reiter als Fussgänger? Gilt ein Fussgänger, der ein Pferd an der Leine führt, als

Fussgänger? Hier wäre auf Art. 58 Abs. 4, Vortritt, hinzuweisen. Vgl. mit Art. 76.

SVEO Für Tätigkeiten, namentlich Spiele, auch solche mit fahrzeugähnlichen Geräten, dürfen die für Fussgängerinnen und Fussgänger bestimmten Verkehrsflächen und auf verkehrsarmen Nebenstrassen die gesamte Fahrbahn benutzt werden, sofern die übrigen Strassenbenützerinnen und –benützer dadurch weder unnötig behindert noch gefährdet werden.

Begründung:

Der Einschub „die auf einer begrenzten Fläche stattfinden“ ist widersprüchlich, da gleichzeitig weiter unten die gesamte Fahrbahn freigegeben ist für das Spiel, sofern es sich um eine verkehrsarme Nebenstrasse handelt. Deshalb sollte nicht gleichzeitig von begrenzter Fläche gesprochen werden.