Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2010/110: Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI; Gegenentwurf zur Volksinitiative «Für den öffentlichen Verkehr») · 142 Seiten

Fedlex · Erläuternder Bericht · Seite 74Fedlex · Erläuternder Bericht

Abbildung 12

Investitionen bis 2025 auf dem schweizerischen Schienennetz (ZEB und Ausbauschritt 2025) Ausbauschritt 2025 (PB 10/2008) 3,5 Mrd.

-Vorhaben auf SBB-Netz 2’170 Mio.

- Privatbahnen 320 Mio. Grafisch nicht dargestellt:

- Querschnittsbereiche 500 Mio. (insb. in Bahnhöf en)

- Ersatz f ür bisher aus dem

ordentlichen Budget f inanzierte

Erweiterungsinvestitionen 400 Mio.

- Projektierung 2. Ausbauschritt 110 Mio.

Investitionen ZEB (PB 4/2005) 5,4 Mrd.

- Westschweiz 1’400 Mio.

- Mittelland 1’000 Mio.

- Nordwestschweiz 350 Mio.

- Zürich/Ostschweiz 1’000 Mio.

- NEAT-Zuf ahrten 700 Mio. Grafisch nicht dargestellt:

- RV-Ausgleichmassnahmen 250 Mio.

- Energie, Lärm,

Abstellanlagen 400 Mio.

- Reserven 300 Mio.

1.5.3.2 Der Nutzen des Ausbauschrittes 2025 in Verbindung mit ZEB im Überblick

Mit dem Ausbauschritt 2025 und ZEB werden unter anderem folgende Angebotserweiterungen realisiert.

- Die Plateaulinie Genf - St. Gallen via Bern wird als Rückgrat des

schweizerischen Schienennetzes im Rahmen von ZEB für den Personenverkehr bis 2025 ausgebaut. Damit können auf den stark belasteten Streckenabschnitten Genf–Lausanne und Bern–Zürich–Winterthur 400 m lange Doppelstockzüge mit grosser Sitzplatzkapazität eingesetzt werden.

- Im Güterverkehr wird mit punktuellen Infrastrukturmassnahmen die

Transportqualität verbessert. Dies stärkt den nationalen Bahngüterverkehr.

- Die Bahnknoten von Bern und Basel werden ausgebaut (der Knoten Lausanne

wird neu im Rahmen von ZEB zeitgleich erweitert). Die vorgesehenen Investitionen ermöglichen wichtige Angebots- und Qualitätsverbesserungen. Der volle Nutzen kommt teilweise erst mit der Realisierung weiterer Ausbauschritte des STEP zum Tragen.

- Im Personenverkehr wird auf Hauptrelationen ohne Halbstundentakt das

Angebot auf einen Halbstundentakt verdichtet. Dazu gehören Bern–Luzern, Zürich–Chur und Locarno–Lugano. Die Erreichbarkeit wird verbessert und die erwartete Nachfrage abgedeckt.

- Bei den Privatbahnen und den Publikumsanlagen in den Bahnhöfen werden die

vordringlichen Massnahmen zur Kapazitätssteigerung realisiert.

- Bisher aus dem ordentlichen Budget des Bundes finanzierte, kleinere

Erweiterungsinvestitionen bleiben weiterhin möglich.