Bericht und Vorlage
Vernehmlassung 2010/126: Agrarpolitik 2014-2017: Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014 bis 2017 · 310 Seiten
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Auswirkungen
Die AP 14-17 führt gesamthaft zu einer leichten Verlagerung von der tierischen zur pflanzlichen Produktion. Die Bruttokalorienproduktion nimmt insgesamt um rund 5 Prozent zu. Der Anstieg ist leicht geringer als im Referenzszenario. Da mit der Ausdehnung der Futtergetreideproduktion der Kraftfutterimport um knapp 10 Prozent sinkt, wird mit der AP 14-17 die Nettokalorienproduktion gestärkt.
Abbildung 46
Auswirkung der AP 14-17 auf die Produktion
120
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0
Milch Rindfleisch Schweinefleisch Getreide
2005/07 2013 20172017
Referenz AP 14‐17 Quelle: ART
Da mit der AP 14-17 gegenüber der Referenz die Milchproduktion etwas weniger stark ansteigt bzw. die Rindfleischproduktion leicht zurückgeht, resultieren um 2 bis 5 Prozent höhere Milch- und Rindfleischpreise. Das führt dazu, dass der Produktionswert der tierischen Erzeugung trotz der etwas geringeren Produktionsmengen nur leicht tiefer zu liegen kommt als bei der Referenz. Insgesamt resultiert im Jahr 2017 ein Produktionswert von 9,63 Milliarden Franken. Das entspricht zirka dem Wert in den Basisjahren 2005/07.
Auf der Kostenseite prognostiziert das Modell aufgrund der angenommenen Teuerung bei den Produktionsmittelpreisen einen leichten Anstieg auf 10 Milliarden Franken. Der Anstieg ist mit der AP 14-17 jedoch geringer als bei der Weiterführung der bisherigen Politik. Gegenüber der Referenz liegen die Fremdkosten rund 130 Millionen Franken tiefer, was insbesondere auf geringere Abschreibungen und tiefere Pachtzinsen zurückzuführen ist.
Die sonstigen Subventionen (insbesondere Direktzahlungen) steigen zwischen 2005/07 und 2017 aufgrund der Umlagerung von Mitteln aus der Marktstützung in Direktzahlungen im Rahmen der AP 2011 auf 2,92 Milliarden Franken. Da die höheren Direktzahlungen den Anstieg der Kosten zwischen 2005/07 und 2017 nicht vollständig ausgleichen, resultiert insgesamt ein leichter Rückgang des sektoralen Nettounternehmenseinkommens (Entschädigung für die eigene Arbeit und das Eigenkapital) von 2,62 auf 2,52 Milliarden Franken (-4 %). Gegenüber dem Wert