Bericht und Vorlage
Vernehmlassung 2010/126: Agrarpolitik 2014-2017: Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014 bis 2017 · 310 Seiten
Fedlex · Vorlage · Seite 279Fedlex · Vorlage
Sektorale Auswirkungen
von 2013 bleibt mit der AP 14-17 das Sektoreinkommen jedoch konstant. Würden die heutigen Instrumente unverändert weitergeführt (Referenz), käme das Sektoreinkommen aufgrund des stärkeren Anstiegs der Kosten rund 100 Millionen Franken tiefer zu liegen.
Abbildung 47
Auswirkung der AP 14-17 auf das Sektoreinkommen
14
12
2.66 2.92 2.92 2.92
10
8 9.64 9.92 10.14 10.01 6
9.64 9.52 9.65 9.63
4
2
2.64 2.50 2.42 2.52 0
2005/07 2013 20172017
Referenz AP 14‐17
Erzeugung
Direktzahlungen und sonstige Subventionen
Nettounternehmenseinkommen
Fremdkosten Quelle: ART
Auf einzelbetrieblicher Ebene werden gemäss den Berechnungen mit SWISSLand die landwirtschaftlichen Einkommen im Durchschnitt zwischen 2008 und 2017 um 13 Prozent steigen. Bei einer angenommen Teuerung von einem Prozent pro Jahr wird sich damit die Kaufkraft der Bauernfamilien verbessern. Die Zunahme ist mit der AP 14-17 rund 6 Prozentpunkte höher als im Referenzszenario, was in Übereinstimmung ist mit den sektoralen Einkommensprognosen. Am stärksten ist der Einkommensanstieg in der Bergregion mit voraussichtlich 24 Prozent. Auch in der Tal- und in der Hügelregion prognostizieren die Modellrechnungen Einkommenssteigerungen, wobei der Anstieg mit 9 Prozent in der Talregion bzw. 13 Prozent in der Hügelregion weniger hoch ausfällt. Die Modellrechnungen zeigen zudem, dass mit der AP 14-17 für alle Betriebstypen bessere Einkommen resultieren als mit der Weiterführung der bisherigen Politik.