Bericht und Vorlage

Vernehmlassung 2010/126: Agrarpolitik 2014-2017: Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014 bis 2017 · 310 Seiten

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Grundzüge der Vorlage

davon aus, dass die Weltmarktpreise für die meisten Produkte bis 2019 gegenüber den ersten Jahren des neuen Jahrtausends auf einem deutlich höheren Niveau zu liegen kommen.

Abbildung 31 Prognose der Weltmarktpreise von OECD/FAO für die Jahre 2010 bis 2019 300300

250250

200200

150150

100 Weizen 100 Käse

Futtergetreide Butter

50 50 Rind‐ und Kalbfleisch Ölsaaten

Schweinefleisch

00

Quelle: OECD‐FAO

Die Prognosen von OECD und FAO geben an, wie sich die Preise mittel- bis langfristig entwickeln werden. Folgerungen bezüglich der kurzfristigen Preisschwankungen lassen sich daraus nicht ziehen. Auch wenn kein sichtbarer Trend auf einen dauerhaften Anstieg der Volatilität schliessen lässt, weisen die OECD und die FAO im Agricultural Outlook 2010-2019 doch darauf hin, dass neue Faktoren – darunter das stärkere Abhängigkeitsverhältnis zwischen den Preisen für Energie und jenen für landwirtschaftliche Erzeugnisse, das Spekulationspotenzial an den Terminmärkten, die Schwäche der weltweiten Lagerbestände an Agrargütern sowie die messbaren und möglichen Auswirkungen des Klimawandels – zu einer «inskünftig grösseren Volatilität der Preise führen könnten». Die knappe Situation bei der Lagerhaltung illustriert die Abbildung 32. Die Prognose für das laufende Jahr geht davon aus, dass beim Getreide das gesunkene Angebot die weiter gestiegene Nachfrage nicht zu decken vermag und die Lagerbestände nach drei Jahren Lageraufbau wieder sinken.