Bericht Energieetikette
Vernehmlassung 2010/132: Revision Energieverordnung (EnV Anhang 3.6): Energieetikette für Personenwagen · 9 Seiten
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Tabelle 2 zeigt auf, wie viele Fahrzeuge insgesamt aufgrund der Neuerungen die Kategorie wechseln.
Tabelle 2: Verschiebungen zwischen den Kategorien Kategorienwechsel durch die Änderung der Berechnungsmethode (Stichtag 31. Juli 2010)
von/nach A B C D E F G fallen aus Kat. bisher in Kat.
A 715 52 0 0 0 0 0 52767
B 52 694 159 0 0 0 0 211905
C 1 19 595 385 4 0 0 4091004
D 0 0 12 378 569 10 0 591969
E 0 0 1 5 193 412 0 418611
F 0 0 0 0 0 299 15 15314
G 0 0 0 0 0 46 752 46798
Neu in Kat. 768 765 767 768 766 767 767 53685368
Lesen der Tabelle: Fahrzeuge, die sich von einer Kategorie aus den Zeilen A-G in eine Kategorie der Spalten A-G verschieben. Beispiel: 159 Fahrzeuge verschieben sich von Kat. B nach Kat C.
Die Verschiebungen entstehen einerseits dadurch, dass neu die Fahrzeuge am Stichtag gleichmässig auf die sieben Energieeffizienz-Kategorien aufgeteilt werden und andererseits durch die neue Berechnungsformel mit dem Primärenergie-Benzinäquivalent als Berechnungsgrundlage. Während in Kategorie A die Verschiebungen rein aufgrund der neuen Berechnungsformel geschehen, gibt es in den hinteren Kategorien hauptsächlich wegen der Siebtelung grosse Verschiebungen. Durch die Verwendung von Primärenergie-Benzinäquivalenten anstelle von Benzinäquivalenten zur Berechnung der Bewertungszahl fallen hauptsächlich leichte Benzinfahrzeuge eine Kategorie nach hinten. Dieselbetriebene Fahrzeuge werden zwar durch den stärker gewichteten absoluten Anteil (reiner Energieverbrauch) gegenüber Benzinfahrzeugen schlechter gestellt, da erstere tendenziell schwerer sind. Die Verwendung von Primärenergie-Benzinäquivalenten anstelle von Benzinäquivalenten führt aber dazu, dass Dieselfahrzeuge im Vergleich zu Benzinfahrzeugen gegenüber den alten Berechnungen besser abschneiden und schlussendlich, wenn man alle Änderungen zusammenfasst, vor allem leichtere Dieselfahrzeuge in die vorderen Kategorien gelangen und damit der Anteil an Dieselfahrzeugen in der Kategorie A erhöht wird (vgl. Tabelle 1). Gasfahrzeuge profitieren von der Anwendung der neuen Berechnungsformel, da es sich hauptsächlich um leichte Fahrzeuge handelt. Die frühere Bevorteilung (keine Umrechnung in Benzinäquivalente), fällt bei der neuen Berechnungsmethode mit den Primärenergie-Benzinäquivalenten nun aber weg, wodurch die ausgewiesene Energieeffizienz der Gasfahrzeuge gegenüber früher geschwächt wird. Unter dem Strich befinden sich etwa gleich viele Gasfahrzeuge in den effizienten Kategorien, wie vor der Überarbeitung.
Trotz des stärker gewichteten absoluten Anteils in der Berechnungsformel, welcher leichtere Fahrzeuge gegenüber schwereren leicht bevorteilt, sind weiterhin alle Fahrzeugklassen (Kombi, Familienvan usw.) in der Kategorie A vertreten.
Ökologische Auswirkungen
Die positiven Auswirkungen der Energieetikette auf die Entwicklung in Richtung eines energieeffizienten und umweltschonenden Personenwagenbestandes in der Schweiz sind auch abhängig von den entsprechenden, auf der Basis der Energieetikette erfolgenden Anwen-