Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2010/4: Änderung von Art. 13 Abs. 3 Bst. b der Stromversorgungsverordnung (StromVV) und dem neuen Anhang 1 · 9 Seiten
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3. Bestandteile der Berechnung des WACC
Der WACC reflektiert den aus den marktgewichteten Eigen- und Fremdkapitalkostensätzen resultierenden durchschnittlichen Kapitalkostensatz. Er drückt aus, welche Rendite die Kapitalgeber im Durchschnitt auf ihr eingesetztes Kapital sowie das eingegangene Risiko erwarten können.
Die fünf Elemente zur Berechnung des Kalkulationszinssatzes sind:
1. der risikolose Zinssatz für das Eigenkapital (EK);
2. die Marktrisikoprämie;
3. das so genannte levered Beta, als Risikomass für das systematische Risiko der Stromnetzbetreiber (unlevered Beta) multipliziert mit dem Leverage-Faktor zu Marktwerten;
4. der risikolose Zinssatz für das Fremdkapital (FK);
5. und der gesamthafte Kreditzuschlag auf dem Fremdkapital für schweizerische Stromnetzbetreiber.
Diese fünf Elemente werden in den folgenden Kapiteln erläutert. In der Grafik wird die Herleitung des WACC aus den einzelnen Elementen dargestellt. Der WACC errechnet sich aus der mit der Kapitalstruktur gewichteten Summe des Eigenkapital- und des Fremdkapitalkostensatzes. Dabei wird angenommen, dass die Stromnetzbetreiber eine Kapitalstruktur mit 40 % Eigen- (EK) und 60 % Fremdkapital (FK) aufweisen. Der WACC ergibt sich somit aus der Addition der Teile (a) und (b) in der Grafik.
Grafik: Berechnung des WACC:
3.1 Risikoloser Zinssatz für das Eigenkapital
+ Eigenkapital- Eigenkapital-
kostensatz x anteil
Unlevered Beta
3.2 Marktrisikoprämie
Entschädigung für das
x systematische Risiko Gewichteter
x
der Stromnetzbranche EK-Satz
Leverage
zu Marktwerten 3.3 Levered Beta
Eigenkapital (a) + WACC Fremdkapital (b)
3.4 Risikoloser Zinssatz für das Fremdkapital
Gewichteter
FK-Satz
+
3.5 Gesamthafter Kreditzuschlag
i) Bonitätszuschlag Fremdkapital- Fremdkapital-
kostensatz x anteil
+
ii) Zuschlag für Emissions- und
Beschaffungskosten
Das unlevered Beta bezeichnet das Geschäftsrisiko der Strombranche, als ob sie hundertprozentig mit Eigenkapital finanziert wäre. Das so genannte levered Beta ergibt sich aus der Multiplikation des Masses für das Geschäftsrisiko (unlevered Beta) sowie des Faktors, welcher das durch das Fremdkapital entstandene Finanzrisiko (Leverage) der Stromnetzbetreiber reflektiert (leverage zu Marktwerten). Das levered Beta für die Strombranche wird mit der Marktrisikoprämie multipliziert. Das Ergebnis
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