Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2010/7: Teilrevision des Radio- und Fernsehgesetzes · 6 Seiten

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Anhang

Glossar

CATV Kabelfernsehen

Common Interface (CI) Standardisierte Schnittstelle (Schacht) in einem Empfangsge-

rät

Conditional Access Modul (CAM) Steckkarte, mit welcher die für die Entschlüsselung der Pro-

gramme notwendige Smartcard in das Common Interface des Empfangsgerätes eingefügt werden kann.

Digital Video Broadcast (DVB) DVB ist ein Standard für die Verbreitung von digitalem Fern-

sehen. Im drahtlos-terrestrischen Bereich steht DVB-T für die standortgebundene/nomadische und DVB-H für die mobile Verbreitung von digitalen Inhalten. DVB-C steht für die

Verbreitung über Kabel und DVB-S für die Verbreitung über Satellit.

Electronic Programm Guide (EPG) Elektronischer Programmführer, der in der Regel als Zusatz-

angebot von den Sendern oder Fernmeldedienstanbieterinnen ausgestrahlt wird.

Internet Protocol TV (IPTV) Die Übertragung von Fernseh- oder Radioprogrammen mit-

tels Paketvermittlungstechnologie (Internet Protokoll [IP]) mit vom Netzbetreiber garantierter Dienstleistungsqualität (z.B. SwisscomTV).

InternetTV Übertragung von Fernsehprogrammen über das Internet ohne

Qualitätsgarantie durch den Zugangs- oder Netzprovider.

Set-Top-Box (STB) Gerät für den Empfang von digitalen, codierten und/oder ver-

schlüsselten Signalen. Es ist dem Fernsehgerät vorgeschaltet und kann terrestrisch, über Kabel oder über Satellit gesendete Fernsehsignale, die nicht unmittelbar von Fernsehgeräten dargestellt werden können, empfangen.

Smartcard Plastikkarte mit eingebautem Chip, der die notwendigen In-

formationen zur Authentifizierung des/der Nutzers/-in für den Empfang der verschlüsselten Fernsehprogramme enthält.

Video on Demand (VoD) Digitales Videomaterial, das auf Anfrage von einer Plattform

heruntergeladen oder über einen Video-Stream direkt mit einer geeigneten Software angesehen werden kann.