Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2011/110: Bericht über die Zukunft der 2. Säule · 176 Seiten

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Männer Frauen

«VZ 2000» 17.30 21.79

(«exakt» im Jahr 2000) Lebensversicherer 2001/2005 17.99 21.95 («exakt» im Jahr 2003)

«VZ 2005» 18.99 22.16

(«exakt» im Jahr 2006)

«BVG 2010» 18.93 21.42

(«exakt» im Jahr 2007)

«VZ 2010» 20.14 22.89

(«exakt» im Jahr 2012)

Es zeigt sich, dass sich die Sterbetafeln 2. Ordnung der Lebensversicherer mit den VZ-Tendenzen decken. Bei der „BVG 2010“ entsprechen die Zahlen noch in etwa jenen der VZ, zumindest bei den Männern.

Gemäss BFS-Statistiken ist die Lebenserwartung der Männer bei Geburt von 79,8 Jahren im Jahr 2009 auf 80,1 Jahre im Jahr 2010 gestiegen. Jene der Frauen erhöhte sie sich im gleichen Zeitraum von 84,4 auf 84,5 Jahre. Obwohl sich diese Zahlen wie erwähnt hier nicht eignen, bestätigen sie doch, dass die Lebenserwartung weiter steigt.

9.1.4 Erwägungen zu den erwarteten Kapitalrenditen

Solange das bis zur Pensionierung angesparte Guthaben dem Rentenbezüger nicht vollständig ausbezahlt wurde, wird das verbleibende Guthaben auf dem Finanzmarkt angelegt. Die erzielte Rendite trägt zur Finanzierung der Rente bei.

Die voraussichtliche Kapitalrendite ist einer der beiden zentralen Faktoren des Umwandlungssatzes; die zweite Massgabe ist die Lebenserwartung. Diese beiden Komponenten spielen in dreierlei Hinsicht ineinander: Wird die Lebenserwartung definiert (z.B. anhand «VZ 2010» hochgerechnet für 2015), dann ergibt sich daraus anhand der voraussichtlichen Rendite direkt der Wert des Umwandlungssatzes, und umgekehrt. Das heisst: Um einen Mindestumwandlungssatz von 6,8 % zu garantieren, brauchen die Pensionskassen langfristig im Schnitt eine Kapitalrendite von 4,95 %. Mit einem Mindestumwandlungssatz von 6,4 % genügt eine Rendite von 4,35 %.126

126 Bei der Berechnung dieser Werte wurde ein Endalter von 65 Jahren für Frau und Mann sowie eine Gewichtung von 70% für Männer und 30% für Frauen berücksichtigt. Die Resultate ergeben sich sowohl durch die Anwendung der Periodentafeln mit einer Marge von 0.5% für die Erhöhung der Lebenserwartung und die Kosten sowie die Generationentafeln mit einer Marge von 0.15% einzig für die Kosten.