Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2011/122: Teilrevision des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) · 105 Seiten

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TV :

- Nous rejetons là aussi les changements proposés. Nous ne voulons pas que l'inéga-

lité de traitement existant entre ressortissants d'Etats tiers et d'un Etat lié par

l'ALCP se renforce encore.

AS :

- Wir beantragen die ersatzlose Streichung.

ASO:

- Pour l'OSE, il est inacceptable que les conjoints de citoyens européens bénéficient

d'un traitement privilégié en Suisse par rapport aux conjoints de citoyens suisses qui souhaitent s'installer dans le propre pays de leur conjoint. Cet article pose à notre sens un problème, qui reste d'ailleurs irrésolu dans le message, au regard de la compatibilité avec la Constitution fédérale, notamment les art. 8 (égalité de traitement), voire 24 (liberté d'établissement). De même, la compatibilité avec l'art. 8 CEDH est problématique.

DJS, GR, Sosf, JUSO, FIMM, FIZ, SFR, GS, IG (ähnlich: SBAA):

- Ein ernsthafter Grund, der diese Diskriminierung rechtfertigen würde, ist nicht er-

kennbar. Eine Einschränkung muss denn gemäss Art. 8 EMRK „notwendig sein für die nationale und öffentliche Sicherheit, für das wirtschaftliche Wohl des Landes,

zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer“.

Ob die Einführung weiterer Hindernisse im Familiennachzug diesem Zweck dient, ist höchst fragwürdig. Wir beantragen die ersatzlose Streichung der Art. 42 Abs.1 lit. b, Art. 43 Abs. 1 lit. b, Art. 44 Abs. 1 lit. d E-AuIG.

CARITAS:

- Caritas Schweiz erachtet diese Voraussetzung [Sprachkenntnisse als Vorausset-

zung für den Familiennachzug] als unzulässiges und sachfremdes Instrument der Einwanderungssteuerung.

- Nach Art. 8 Abs. 2 BV darf niemand wegen der Herkunft […] der Sprache, […] dis-

kriminiert werden. Die Einführung von Sprachanforderungen […] begründet eine weitere Diskriminierung […].

- Die grundsätzliche Einführung des Nachweises von Kenntnissen der Landessprache

[…] ist auch unter dem in Art. 8 EMRK verankerten Recht auf Achtung des Familienlebens äusserst problematisch. Aus der Sicht der Caritas Schweiz ist die Achtung des Familienlebens als Gut höher zu gewichten als das öffentliche Interesse an einer Integration.