Aenderungen
Vernehmlassung 2014/90: Revision des Gefahrgutrechts · 147 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 129Fedlex · Ergebnisbericht
Dokument 1.1
Änderungen ADR 2017
8. charakteristische Merkmale des Prüfinhalts, z.B. Teilchengröße bei festen Stoffen;
9. Beschreibung und Ergebnis der Prüfungen;
10. der Prüfbericht muss mit Namen und Funktionsbezeichnung des Unterzeich-
ners unterschrieben sein.
6.11.5.4.2 Der Prüfbericht muss Erklärungen enthalten, dass der versandfertige flexible Schüttgut-Container in Übereinstimmung mit den entsprechenden Vorschriften dieses Kapitels geprüft worden ist und dass dieser Prüfbericht bei Anwendung anderer Umschließungsmethoden oder bei Verwendung anderer Umschließungsbestandteile ungültig werden kann. Eine Ausfertigung des Prüfberichts ist der zuständigen Behörde zur Verfügung zu stellen.
6.11.5.5 Kennzeichnung
6.11.5.5.1 Jeder flexible Schüttgut-Container, der für die Verwendung gemäß den Vorschriften des ADR hergestellt und bestimmt ist, muss mit dauerhaften, lesbaren und an einer gut sichtbaren Stelle angebrachten Kennzeichen versehen sein. Die Buchstaben, Ziffern und Symbole mit einer Zeichenhöhe von mindestens 24 mm müssen folgende Angaben umfassen:
a) das Symbol der Vereinten Nationen für Verpackungen ; dieses Symbol darf
nur zum Zweck der Bestätigung verwendet werden, dass eine Verpackung, ein flexibler Schüttgut-Container, ein ortsbeweglicher Tank oder ein MEGC den entsprechenden Vorschriften des Kapitels 6.1, 6.2, 6.3, 6.5, 6.6, 6.7 oder 6.11 entspricht;
b) den Code BK 3;
c) einen Großbuchstaben, der die Verpackungsgruppe(n) angibt, für die die Bauart
zugelassen worden ist:
Z nur für die Verpackungsgruppe III;
d) Monat und Jahr (die letzten zwei Ziffern) der Herstellung;
e) das Zeichen des Staates, in dem die Zuordnung des Kennzeichens zugelassen
wurde, durch Angabe des Unterscheidungszeichens für Kraftfahrzeuge im internationalen Verkehr2;
f) Name oder Zeichen des Herstellers und jede andere von der zuständigen Be-
hörde festgelegte Identifizierung des flexiblen Schüttgut-Containers;
g) Prüflast der Stapeldruckprüfung in kg;
h) höchstzulässige Bruttomasse in kg.
ENTWURFDie Kennzeichen müssen in der Reihenfolge der Absätze a) bis h) angebracht werden; jedes in diesen Absätzen vorgeschriebene Kennzeichen muss zur leichteren Identifizierung deutlich getrennt werden, z.B. durch einen Schrägstrich oder eine Leerstelle.
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2)Das im Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr (1968) vorgesehene
Unterscheidungszeichen für Kraftfahrzeuge im internationalen Verkehr.