Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2017/17: Änderung der Verordnung über die Berufsbildung (BBV) · 75 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 6Fedlex · Ergebnisbericht
Ergebnisbericht Vernehmlassung Anpassung BBV
trag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels geleistet. Die BDP erkennt im vorliegenden Unterstützungssystem die Chance, die tertiären Berufsbildungsgänge für eine breitere Ebene finanziell erschwinglich zu machen.
Die SVP steht den Verordnungsänderungen kritisch gegenüber. Es sei zu befürchten, dass die Gewährung von Unterstützungsbeiträgen unabhängig vom Prüfungserfolg zu falschen Anreizen führe und eine eidgenössische Prüfung nur aufgrund der Unterstützungsbeiträge (bis zur Erreichung des Maximalbeitrages) absolviert würde.
Die SP unterstützt die angestrebte Entlastung der Kursabsolventen und -absolventinnen und die einheitliche Finanzierung. Teilnehmende der höheren Berufsbildung sollen möglichst mit Studierenden von Hochschulen gleichgestellt werden.
Gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete
Der Städteverband verzichtet auf eine Stellungnahme.
Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft
Die USS begrüsst grundsätzlich den Entwurf zur Subjektfinanzierung. Kritisiert aber die Umsetzung der Übergangsfinanzierung.
SBV-USP, USS und SGV begrüssen die Festlegung des Beitragssatzes bei 50%.
Die USS ist der Ansicht, dass eine finanzielle Unterstützung alleine die Teilnahme an Vorbereitungskursen noch nicht steigert. Es sollen auch Massnahmen wie Bildungsurlaub entwickelt werden.
Der SGV begrüsst grundsätzlich den Entwurf, dass vorbereitende Kurse neu vom Bund direkt finanziert werden (nicht mehr über die Kantone) bedauert jedoch, dass für diese Finanzierung eine subjektorientierte Variante gewählt wurde, was allerdings nicht mehr zur Debatte stehe. Weiter begrüsst der SGV die Erhöhung der vorgesehenen Mittel.
Travail.Suisse attestiert der Anpassung der BBV eine grosse Wichtigkeit. Die Verordnung sei allerdings zu wenig eingebettet in die gesetzlichen Regelungen anderer Bildungserlasse.
Der SAV findet, dass das von Gesetzgeber und Verbundpartnern erarbeitete Modell adäquat konkretisiert sei. Es werden aber Vereinfachungen für die Arbeitgeber gefordert und auf Risiken durch die maximale Ausschöpfung des Beitragssatzes hingewiesen.
Gesamtschweizerisch koordinierende Gremien und Organisationen
Die SDK hält fest, dass die vorgeschlagene Änderung eine substanzielle Verbesserung mit einer Subventionierung von bis zu 50% mit sich bringt. Aus diesem Grund stimmt sie dem Antrag zu.
SBBK begrüsst die vorgeschlagenen Regelungen die mit keinen besonderen Problemen verbunden seien. Durch die Festsetzung des Beitragssatzes auf 50% werde die höhere Berufsbildung erheblich gestärkt. Auch die EDK begrüsst die vorgeschlagene Änderung sowie die Stärkung der HBB durch den Beitragssatz von 50%.
CDEMTN begrüsst die Festlegung des Beitragssatzes bei 50%.
Konferenz HF begrüsst das Ansinnen des Bundes, allen Studierenden volle Freizügigkeit zu gewährleisten. Die Angleichung des Finanzierungsumfangs an denjenigen bei höheren Fachschulen wird begrüsst, im Vergleich zum Hochschulsystem sei die Differenz allerdings weiterhin gross. Konferenz HF weist zudem auf die Gefahr hin, dass FH noch verstärkt Vorbereitungskurse anbieten könnten.
BCH stellt fest, dass der Übergang zur Subjektfinanzierung zur Folge hat, dass das finanzielle Risiko weitgehend auf die Kursteilnehmer überwälzt wird.
Kalaidos und edu-suisse stellen mit Freude fest, dass der Bund mit der subjektorientierten Finanzierung den Wettbewerb zwischen den Bildungsanbietern fördert und die Freizügigkeit der Teilnehmenden stärkt. Gegenüber dem FSV-System würden die Anbieter administrativ entlastet. Kalaidos und edu-suisse weisen darauf hin, dass FH noch mehr vorbereitende Kurse im Rahmen von CAS, DAS und MAS anbieten werden und das Bildungssystem verwässert wird. Gleichzeitig sind Kalaidos und
316-01832 \ COO.2101.108.5.1754958 6/75