Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2017/17: Änderung der Verordnung über die Berufsbildung (BBV) · 75 Seiten

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Ergebnisbericht Vernehmlassung Anpassung BBV

Demeter findet die Systemumstellung grundsätzlich sinnvoll, allerdings müsse die Leistungsfähigkeit der Branchen adäquat berücksichtigt werden.

Arbeitsagogik begrüsst die Anpassung der BBV und damit den Wechsel zur subjektorientierten Finanzierung.

SFAA begrüsst die Stossrichtung der geplanten Änderungen. Sie stärke die Attraktivität der Prüfungen. Ähnlich äussert sich LMT.

TVG-CH ist mit den vorgeschlagenen Änderungen vollumfänglich einverstanden und wünscht die Inkraftsetzung per 1.1.2018.

JardinSuisse SMV begrüsst grundsätzlich die Bemühungen zur Gleichbehandlung mit dem akademischen Bildungsweg. Die Ziele seien jedoch nicht ganz erreicht. JardinSuisse unterstützt die Stellungnahme des sgv.

SMV begrüsst grundsätzlich die Bemühungen zur Gleichbehandlung mit dem akademischen Bildungsweg. Für die Branche bringe die subjektorientierte Finanzierung jedoch eine Verschlechterung. Die Überbrückungsfinanzierung enthalte zudem unnötige Schikanen. Ähnlich äussert sich IN. IN wünscht sich ein meritorisches System.

SBV weist darauf hin, dass in der Vorlage den steuerlichen und administrativen Auswirkungen einer Unterstützung durch den Arbeitnehmer nicht nachgegangen wird. Die vorgesehene Umsetzung der Subjektfinanzierung gefährde massiv das grosse Engagement der Branche für die höhere Berufsbildung.

Allpura schliesst sich den Stellungnahmen von SGV und SAV an.

USPI begrüsst die subjektorientierte Finanzierung, sieht aber Probleme durch die Konkurrenz der HF. Leider sei auch keine Präsenzpflicht in den Kursen verankert.

VBV und SVV beurteilen die vorgeschlagenen Änderungen grundsätzlich positiv. Sie sorge für gleich lange Spiesse. Der administrative Aufwand für die OdA und andere Beteiligte sei jedoch besorgniserregend. (Beispiel Meldeliste). Es wäre vielleicht einfacher gewesen, allen Studierenden eine Pauschale zu entrichten. Der Beitragssatz und die Obergrenze scheinen zielführend. An diesen Werten solle festgehalten werden. Information über das Projekt sei wichtig.

SVF-ASFC begrüsst den Systemwechsel, der Freizügigkeit biete und sicherstelle, dass Geld nicht in Strukturen versickere. Der Umsetzungsapparat sei zweckmässig und effizient.

Der VSSM begrüsst die Erhöhung der Beiträge des Bundes, kritisiert aber bürokratische Hürden des Entwurfs. Der VSSM stellt fiskalische Überlegungen an. (Verzerrungen durch nicht gleichzeitigen Anfall von Ausgabe und Rückzahlung).

KS/CS begrüsst grundsätzlich das Modell der Subjektfinanzierung, ortet jedoch gravierende Mängel in der Vorlage.

SVGW begrüsst grundsätzlich die Bundesbeiträge, steht der Subjektfinanzierung jedoch skeptisch gegenüber. Viele Fragen, etwa diejenige der MWSt seien noch offen.

EXPERTsuisse begrüsst die subjektorientierte Finanzierung und die dazugehörigen Bestimmungen in der BBV ortet jedoch Anpassungsbedarf in zentralen Punkten wie Anrechenbarkeit von Beiträgen Dritter. Ziel sei eine ausgewogene Finanzierung zwischen Privaten und Staat.

Holzbau begrüsst das subjektorientierte Finanzierungsmodell. Modellunabhängig sei darauf zu achten, dass der administrative Aufwand so gering wie möglich gehalten werde. Dies sei gut gelungen. Das politische Ziel der Entlastung der Teilnehmenden (nicht primär der Arbeitgeber) sei wichtig, es bestehe jedoch die Gefahr der Überfinanzierung und damit eines Rückzugs der Arbeitgeber aus der Finanzierung.

Der VSSM findet es stossend, dass die Beiträge des Bundes als steuerpflichtige Einnahme gelten sollen.

Aprentas begrüsst die Änderungen grundsätzlich. Sie führe zu einer einheitlichen Subventionierung. Die Bildungsanbieter seien administrativ zu entlasten.

VBBS begrüsst, dass in der Verordnung gewisse Punkte klarer geregelt werden. Dies schaffe Transparenz. Die kantonalen Zusatzfinanzierungen dürften nicht zu Wettbewerbsverzerrungen führen. Die Finanzierung sei mit zusätzlichen Mitteln zu bestreiten.

CSBB begrüsst die Subjektfinanzierung im Grundsatz. CSBB weist darauf hin, dass Ausbildungen 8% teurer werden bei Institutionen die sich freiwillig der MWSt unterworfen haben. Ähnlich äussert sich IG HBB. Für Arbeitgebende werde das Finanzieren von HBB gemäss CSBB und IG HBB unattraktiver.

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