Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2018/21: Wirksamkeitsbericht 2016-2019 des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen unter Einschluss von Vorschlägen zur Anpassung des Bundesgesetzes über den Finanz- und Lastenausgleich (FiLaG) · 176 Seiten

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Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen

Die Abbildung 2.02 macht deutlich, dass Zug mit einem Ressourcenindex von 244,1 Punkten (2018) den mit Abstand höchsten Ressourcenindex aufweist, gefolgt von Schwyz (172,1 Punkte), Nidwalden (159,7) und Basel-Stadt (149,7). Alle Kantone oberhalb von 100 Punkten (schwarze Linie) sind ressourcenstark. 2018 sind dies 7 Kantone. Die restlichen 19 Kantone sind ressourcenschwach. Die kleinsten Indexwerte im Jahr 2018 haben Jura (65,9), Wallis (66,8), Uri (68,2) und Glarus (71,2).

Die Veränderung beim Ressourcenindex eines Kantons ist sowohl durch die Entwicklung seines Ressourcenpotenzials pro Einwohner als auch durch die Veränderung des Schweizer Durchschnitts bedingt. Der Ressourcenindex eines Kantons erhöht sich nur, wenn sein Ressourcenpotenzial pro Einwohner stärker wächst als im Schweizer Durchschnitt. Somit ist es durchaus möglich, dass der Ressourcenindex eines Kantons sinkt, obwohl sein Ressourcenpotenzial pro Einwohner gestiegen ist, dann nämlich, wenn das Wachstum unter dem Durchschnitt liegt. Zur

Abbildungen_WIBE_3_d Abb.2.03

Illustration zeigt Abbildung 2.03 das Wachstum des Ressourcenpotenzials pro Einwohner aller Kantone zwischen 2016 und 2018 im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt (2,8%).

Abbildung 2.03 Wachstum Ressourcenpotenzial zwischen 2016 und 2018

Abbildung 2.03 Wachstum Ressourcenpotenzial pro Einwohner 2016–2018

ZG

Schweizer Durchschnitt = 2,8%

SZ

NW

BS

GE

ZH

OW

VD TI BL NE SH LU AR AG AI GR FR SG TG BE SO GL UR VS JU ‐5.0% ‐2.5% 0.0% 2.5% 5.0% 7.5% 10.0% 12.5% 15.0% Wachstum Ressourcenpotenzial in %