Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/20: Anpassung der Verordnung über die Eigenmittel und Risikoverteilung für Banken und Effektenhändler (ERV) · 12 Seiten

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Vernehmlassungsverfahren zur Änderung der Eigenmittelverordnung (Besonders liquide und gut kapitalisierte Institute, Hypotheken für Wohnrenditeliegenschaften, TBTF - Parten Banken)

1 Ausgangslage

Die Vorlage zur Anpassung der Eigenmittelverordnung umfasst drei unterschiedliche und für sich eigenständige Themenbereiche. Jeder Teilbereich beinhaltet wichtige Anpassungen. Aus prozessökonomischen Gründen wurden die drei Themenbereiche in einer Gesamtvorlage zusammengefasst.

Die Gesamtvorlage beinhaltet die Einführung von Vereinfachungen bei den Eigenmittel- und Liquiditätsanforderungen für kleine, besonders liquide und gut kapitalisierte Banken und Wertpapierhäuser, die Anpassung der Risikogewichte für grundpfandgesicherte Kredite für inländische Wohnrenditeliegenschaften im Standardansatz und die Erfüllung der besonderen Anforderungen für systemrelevante Banken (Art. 9 BankG) in Bezug auf die Stammhäuser (sogenannte «Parent-Banken»).

2 Vernehmlassungsverfahren

Das Vernehmlassungsverfahren wurde am 5. April 2019 eröffnet und dauerte bis am 12. Juli 2019. Zur Teilnahme wurden die Kantone, die in der Bundesversammlung vertretenen politischen Parteien, die gesamtschweizerischen Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete, die gesamtschweizerischen Dachverbände der Wirtschaft sowie die interessierten Kreise eingeladen.

Eine Stellungnahme eingereicht haben (jeweils in alphabetischer Reihenfolge):

− 22 Kantone: Aarau (AG), Appenzell Innerrhoden (AI), Appenzell Ausserrhoden (AR), Bern

(BE), Basel-Stadt (BS), Fribourg (FR), Genf (GE), Luzern (LU), Neuchâtel (NE), Nidwalden (NW), Obwalden (OW), St. Gallen (SG), Schaffhausen (SH), Solothurn (SO), Schwyz (SZ), Thurgau (TG), Tessin (TI), Uri (UR), Waadt (VD), Wallis (VS), Zug (ZG), Zürich (ZH);

− 4 politische Parteien: Christlichdemokratische Partei (CVP), FDP.Die Liberalen (FDP),

Schweizerische Volkspartei (SVP), Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SPS);

− 1 gesamtschweizerischer Dachverband der Gemeinden, Städte und Berggebiete: Schwei-

zerischer Städteverband (Städteverband);

− 4 Dachverbände der Wirtschaft: economiesuisse, Schweizerische Bankiervereinigung

(SBVg), Schweizerischer Gewerbeverband (sgv), Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB);

− 24 interessierte Kreise: Caisse d'Epargne Riviera (Caisse d'Epargne Riviera), Camera Ti-

cinese dell’Economia Fondiaria (CATEF), Centre Patronal (CP), Credit Suisse AG (CS), Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA), EXPERTsuisse - Expertenverband für Wirtschaftsprüfung, Steuern und Treuhand (EXPERTsuisse), Fédération Romande Immobilière (FRI), Handelskammer beider Basel (HKBB), Hauseigentümerverband Schweiz (HEV), Privatbank Bellerive AG (Bellerive), SB Saanen Bank AG (Saanen Bank), Schweizerische Nationalbank (SNB), Schweizerischer Baumeisterverband (SBV), Schweizerischer Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT), Spar- und Leihkasse Frutigen AG (Spar- und Leihkasse Frutigen), UBS AG (UBS), Union Suisse des Professionnels de l'Immobilier (uspi), Verband Berner Regionalbanken (BERNER REGIONALBANKEN), Verband Schweizer Regionalbanken (Regionalbanken), Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB), Verein Monetäre Modernisierung (MoMo), Vereinigung Schweizerischer Assetmanagement- und Vermögensverwaltungsbanken (VAV), Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (Privatbanken), Zürcher Kantonalbank (ZKB).